Das machen die unter sich aus!

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Das machen die unter sich aus!

Mal lesen und drüber nachdenken !!! Schön geschrieben und mit viel Wahrheit !

Das machen die unter sich aus! von Jennifer Gutmann

Neulich bei Wolfens zu Hause…

Familie Wolf geht lustig in Canada spazieren. Mama Wolf, Papa Wolf, Tochter Wolf, Sohnemann Wolf.

Plötzlich, auf einer Lichtung erblicken sie sie. Familie Wolf sieht Familie Wölfchen, ebenfalls bestehend aus Mama Wölfchen, Papa Wölfchen, Tochter Wölfchen, Sohnemann Wölfchen.

Mama und Papa Wolf und Wölfchen setzen sich hin, schauen ihre an und sagen: „Geht da mal hin und macht das mal unter euch aus…“

Seit Jahren hält sich dieses Gerücht hartnäckig in der Hundewelt. Noch immer gibt es tatsächlich Menschen, die felsenfest davon überzeugt sind, das irgendwas unter sich klären müssten.

Aber haben Sie diese „Experten“ schon mal gefragt, was denn diese Hunde, deren Meinung nach klären? Wenn Sie viel Glück haben, bekommen Sie die Antwort: „Na die Rangordnung! – Eben wer der Stärkere ist!“

So so!! Die Rangordnung. Das ist ja interessant!

Das würde ich dann mal genauer wissen wollen. Die Fragen, die mir da auf einen Schlag einfallen sind:

1. Wie lange dauert es denn, bis Hunde eine Rangordnung ausbilden?

2. Müssen Hunde sich kloppen um eine Rangordnung auszubilden?

3. Ist immer der stärkere Hunde automatisch der Ranghöchste?

Was mir dazu als Antworten einfällt – mal so in die Tüte gehustet:

Soweit ich informiert bin, führt ein Rudel nicht zwangläufig der stärkste , sondern der Schlauste. In freier Wildbahn, sind das sogar oft die sogenannten B-Typen. Hunde oder Wölfe, die ehr zurückhaltend und vorsichtig sind. Diese haben nämlich oft größere Überlebenschancen, weil sie sich nicht alle Nase lang in bringen.

Außerdem ist es so, dass die sogenannte Dominanz nur dann entstehen kann, wenn der RANGNIEDRIGERE, akzeptiert, dass der vermeintlich Ranghöhere freieren Zutritt zu mehr Ressourcen hat. Das schließt aus, dass in einem Kampf, wo einer den anderen zwingt, runterdrückt, draufhaut, umschmeißt und sich knurrend und Zähne fletschend drüber stellt, hier eine einvernehmliche Ranghöhe entsteht. Es sei denn, der der unten liegt, akzeptiert dies. Die Frage ist, wie lange. Denn wer will schon einen Chef, der drauf haut?

Ranghohe Hunde zeichnen sich dadurch aus, dass sie schlau sind. Sie kennen gute Jagdgründe, sie kennen die besten Wege, sie bringen ihr Rudel sicher von A nach B und beschützen es, wenn es nötig ist. Man sieht hier ziemlich deutlich, dass es eine sehr verantwortungsvolle und anstrengende Aufgabe ist, ein Rudel zu führen.

Aber mal zurück zu unseren beiden Wolfsfamilien. Das Szenario, was wir hier aufgeschrieben habe, ist das, was eigentlich Unwissende immernoch propagieren. Der Mensch = Mama und Papa Wolf, der das Rudel eigentlich führt, schickt seinen Hund, um mit einem wildfremden Hund IRGENDWAS zu klären. Hier sind so viele Denkfehler drin, dass wir Knoten im Gehirn bekommen, wenn wir da nur drüber nachdenken.


Niemals würden Mama und Papa Wolf eine brenzlige Situation von ihrem Nachwuchs klären lassen. Schwierige Situationen klärt immer der, der das Rudel anführt. Aber was klären die denn da? Eine Rangordnung?? Sicher nicht. Wenns hoch kommt, wird hier vielleicht über ein Territorium gestritten. Ein Territorium, welches ja ein Hund so nur in Rudelformation „besitzen“ könnte. Eigentlich darf ers ja freundlicherweise mitbenutzen – ist nämlich meins!! Und da läßt der Mensch seinen „rangniederen Hund“ (übrigens sind das auch die, die ständig auf der Dominanzschiene reiten alla zuerst durch die Tür, der Hund darf nicht auf Sofa und der Mensch muss immer vor dem Hund essen – ne is klar!) ja was denn nun klären?? Rangordnung? Warum? Die leben nicht in einem Rudel. Was gibts da also zu klären? Selbst wenn, würden sie das nicht so machen, es sei denn, sie wollen sich einfach kloppen. Ein souveräner Hund hat das nicht nötig! Also verhackstücken die irgendwas anderes: Mein Territorium! Dein Territorium! Meine Leckerchentasche an Herrchens Hose! Deine Leckerchentasche an Herrchens Hose! Mein Herrchen! Dein Herrchen! Die Frage ist, was soll das bringen?

Territoriumfrage geklärt? Wie denn? Wäre sie geklärt, würde der andere dieses Territorium in der Form nicht mehr betreten. Blöd, wenn er von seinem Besitzer quasie dazu genötigt wird.

Ressourcenfrage geklärt? Wohl kaum! Oder haben Sie Ihre Leckerchentasche dann schon mal dem Gewinnerbesitzer gegeben oder sind bei dem mit eingezogen? Wozu also das Ganze?

Was lernt der Hund in diesen Situationen?

Oh… einiges und sicherlich schneller, wie so manch anderes!

Er lernt, dass man sich auf Herrchen und/oder Frauchen nicht verlassen kann. Die helfen einem nicht, wenn man auf die Hucke bekommt, sondern stehen da und halten maulaffenfeil. Im Umkehrschluss wird der Hund in Zukunft glauben, dass er alle Situationen zu klären hat. Das macht Spaß an der Leine und auch ohne!

Hormonell gesehen, könnte ich mir so einen sogenannten „Gewinner“ trainieren, wenn er tatsächlich oft oder fast ausschließlich gewinnt. Denn in dieser Situation gibts einen Hormoncocktail, der sich gewaschen hat. Lauter Glückshormone und Hormone, die dafür sorgen, dass sich das erlebte schnell verschaltet, somit ist das Verhalten beim nächsten Mal nicht nur schneller abrufbar in entsprechenden Situationen, sondern der Hund WILL dann auch in dieser Situationen, weil er ja das geile Gefühl wieder haben will. Es ist super einen trainierten Gewinner zu haben. Das muss man nur lange genug machen und man kann den nicht mehr mit anderen Hunden zusammen laufen lassen. Besonders gut klappt das übrigens, wenn man schon einen Welpen hat, der immer wieder andere Hunde platt macht.

Und ist Ihnen schon mal aufgefallen, welche Leute das sagen? Das mit dem: Das machen die unter sich aus!?

Mir ist noch keiner mit einem puscheligen kleinen Bolonka Zwetna begegnet, der das gerufen hat. Das sind nämlich immer die Leute, die genau wissen, dass die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass ihr eigener Hund etwas abbekommt! Im Übrigen sind es fast immer die Leute, die schon seit 60 Jahren Hunde haben – blöd, wenn man so viel Zeit hatte, aber doch nichts dazu gelernt hat!

Was also tun?

Rechtlich ist es so, dass jeder, der seinen Hund von der Leine läßt im Prinzip fahrlässig handelt. Ein Tier bleibt ein Tier und niemand kann immer zu 100% vorher sagen, was es tut. Das bedeutet schon mal, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Sie im Recht sind, besonders, wenn Ihr Hund an der Leine ist, sehr hoch ist.

Niemand kann Sie zwingen, dass Sie Ihren Hund an einen fremden lassen oder umgekehrt und noch mehr. Was wenn Sie Angst hatten? Um sich, um Ihren Hund? Und grade bei dem Spruch: „Das klären die unter sich!“ sollte man Angst haben. Sie dürfen sich, Ihre Unversehrtheit, Ihren Hund und dessen Unversehrtheit verteidigen. Das nennt man Gefahrenabwehr bzw. Notwehr und dieses Recht haben Sie. Sie dürfen alles benutzen, was Ihnen zur Verfügung steht und angemessen ist.

Im Übrigen ist es so, dass Ordnungsamt mittlerweile ehr kein Auge mehr zudrückt, wenn Anzeige erstattet wird, weil Sie von einem möglicherweise gefährlichen Hund angegriffen wurden.

Was vorab immer hilft ist, wenn der Hund ne schicke (imaginäre) ansteckende Krankheit hat. Pilz ist immer schick! Gegen den kann man nicht impfen, der ist auch auf den Menschen übertragbar und es DAUUUUUERT, bis der weg ist. Niemand will Pilz! Versuchen Sie es mal. Grade die Unbelehrbaren bekommt man immer mit: „Kontakt?? Oh, ich weiß nicht. Meine hat nen ansteckenden Hautpilz und soll keinen Kontakt zu anderen Hunden haben. Wollen sie das wirklich? Ich hatte den auch. Hat acht Wochen gedauert, den wieder los zu werden. Das hat gejuckt wie Hölle sag ich ihnen!“

Denn eines können wir Ihnen fast schon versprechen: Diskutieren bringt da nichts!!

Also, wenn Sie mal wieder jemandem begegnen, der möchte, dass die Hunde irgendwas klären… Sie können versuchen ihn aufzuklären, wenns nichts bringt… PILZ!!!

Verfasserin: Jennifer Gutmann, HVZ CANISTERRA e. V.
www.canisterra.de
Quelle: http://www.canisterra.de/000000a09b13e152f/000000a0b2138203f/index.html
Foto: Outdoorsman

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123 Comments
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  • Zig Gy
    12. Mai 2014 at 18:03

    Super geschrieben!

  • 12. Mai 2014 at 23:26

    …absolut meine Denke und dafür Danke !

  • 13. Mai 2014 at 9:09

    Jeder Hundebesitzer weißt, dass sie an der Leine einfach aggressiver werden! Denn an der Leine hat ein Hund keine Chance (vor allem!!! bei einer Konfrontation) ein sozialisiertes und hundegerechte verhalten zu lernen. Sie sind in ihrer Ausdrucksmöglichkeit eingeschränkt, können sich weder unterwerfen noch flüchten oder beschwichtigen. Es bleibt meistens Aggression und Kampf übrig, um den meistens aufgelösten und schreienden Besitzer zu beschützen… Leine ist keine Lösung und keine artgerechte Hundehaltung! Und übrigens… so langsam sollte man aufhören das Verhalten des Hundes und Wolfes 1:1 zu übertragen!!! Hund ist Hund und kein Wolf, Schakal, Fuchs oder Kojote!!! Er begleitet die Menschheit seit mehr als 15.000 Jahren die großen Einfluss nicht nur auf die Genetik sondern auch auf das Wesen hatte und immer noch hat!!! Erlaube dem Hund ein Hund zu sein! Sei entspannt und versuche nicht ALLES kontrollieren zu müssen! Denn (erfahrungsgemäß bei sehr wenigen Ausnahmen) kann man immer noch angreifen und ein unerwünschtes Verhalten energisch unterbrechen… Andersfalls habt ihr meistens ein ängstlichen Kläffer oder einen aggressiven „Monster“ auf der anderen Seite der Hundeleine…

  • Beate Rückforth
    13. Mai 2014 at 9:52

    MEIN Hund bleibt immer an der Leine und ist immer ausgelastet. Das kann man auch anders machen als ihn ohne Leine laufen zu lassen. Beschäftigen MIT dem Hund zum Beispiel. Kommen Hunde ohneLeine und sind penetrant kann ich die Leine immer noch loslassen. Erst mal stehe ich als Beschützer VOR meinem Hund. Ganz abgesehen von diesen Dingen wie Kompetenzgehabe empfinde ich es gegenüber den Menschen die fürchterliche ANGST haben sowieso als NO GO. Und meistens sind die Besitzer noch nicht zu sehen wenn der Hund schon da ist. GEHT GAR NICHT. Aber das ist eh so ein Punkt der nicht auszudiskutieren ist.

  • Carmen Hülsebusch-Breidung
    13. Mai 2014 at 10:34

    nicht jeder Hund ist an der Leine agressiver als ohne!!! Das ist wieder eine unhaltbare Verallgemeinerung!

  • Marion Frauchen Von HerrnSepp
    13. Mai 2014 at 10:37

    Super geschrieben, für Leute die immer angst um ihren Hund haben und ihn NIE zu andern Hunden lassen und da durch keine richtiges Sozialisierung bekommen.

  • Marion Frauchen Von HerrnSepp
    13. Mai 2014 at 10:45

    Beate Rückforth
    Ich finde es ist keine artgerechte Haltung den Hund ständig nur an der Leine zu führen, sonder nur Bequemlichkeit den Hund nicht richtig erziehen zu müssen. Oder würdest du dein Kind auch an die Leine legen?

  • Andrea Noerpel
    13. Mai 2014 at 11:24

    Wichtig bei dem ganzen – der Hund muss abrufbar sein. Immer und in jeder Situation. Sehr schwierig. Dann können sich Herrchen und Frauchen noch verständigen, ob die beiden Hunde sich "begegnen" und beschnüffeln dürfen oder nicht. Etwas auszumachen hat mein Hund jedoch nicht, aber Kontakt knüpfen, das möchte ich ihm nicht verweigern – und das möglichst ohne Leine (auf dem Feld!).

  • 13. Mai 2014 at 11:25

    Beate Rückforth das tut mir aufrichtig leid für Deinen Hund und auch für Dich… 🙁

  • 13. Mai 2014 at 11:37

    Sehr gut geschrieben, nur so funktioniert es! Ich bin chef von meinem Hund, ich kümmere mich um alles und da können auch keine, ger keine probleme mit anderen Hunden entstehen! Ich hoffe zu den Hundebesitzern die das nicht verstanden haben( habe 2 bekloppte Kommentare gelesen) sagen in Zukunft viele andere Hundebesitzer " meiner hat Pilz" ! 🙂

  • 13. Mai 2014 at 11:43

    Ich glaube einige sollten ERSTMAL richtig lesen und dann wettern!!

    In diesem Artikel geht es nicht darum, einen Hund permanent an der Leine zu halten und auch nicht darum, dass das artgerecht oder eben nicht!

    Und niemand kann Normalverhalten von Hunden beurteilen, wenn er das Verhalten seiner Vorfahren nicht kennt. Und übrigens sind Hunde und Wölfe sich diesbezüglich nun nicht so unähnlich. An anderer Stelle mag das durchaus anders sein! Wie sagt Bloch so schön?? Es ist falsch Hunde und Wölfe bei allem und jedem miteinander zu vergleichen!! GENAUSO FALSCH ist es, dies nicht zu tun!!

    By the way… In diesem Artikel geht es darum, dass der Mensch, der sich einen oder mehrere Hunde holt, die sich dieser Tatsache im Normalfall nicht erwehren können, eine Aufgabe hat, nämlich eine Verantwortungsvolle… SEINE/N HUND/E vor Versehrtheit zu schützen (übrigens auch andere, zumindest lt. Gesetz)!

    Ist eigentlich auch egal, weil man es manchen nie erkennen werden und es wird immer einige geben, die unter diesem unverantwortlichen Verhalten leiden werden… und somit möchte ich nochmal Günther Bloch zitieren: "NATÜRLICH… klären Hunde das unter sich!! Solange der Mensch die natürliche Selektion akzeptiert!"

    In diesem Sinne… Wenn man mir mit einem 5-köpfigen und in diesem Moment angeleinten Hunderudel begegnet… BITTE!!! Lasst Eure Hunde nicht einfach auf uns zuschüsseln… bzw. denkt vorher nochmal über natürliche Selektion nach… über Rudelverhalten… über Verantwortung… und darüber, dass es Menschen gibt, die GUTE GRÜNDE haben ihre Hunde an die Leine zu nehmen… einer davon könnte sein, dass sie EURE Hunde schützen wollen und vielleicht auch, dass sie gefragt werden möchte, bevor es Kontakt gibt, denn bei mir ist es so, dass ich den Kontakt aussuche, den meine Hunde bekommen!!! Denn Hunde brauchen, um sozial zu sein, nicht 100 Hunde, die sie jeden Tag treffen… sie brauchen Kumpels und dafür reichen zwei, drei, vier…

  • 13. Mai 2014 at 11:46

    die Menschen würden heutezutage alles an die Leine nehmen…

  • Claudia Schubert
    13. Mai 2014 at 11:46

    Nicht ärgern lassen ;-)!

  • Claudia Schubert
    13. Mai 2014 at 11:50

    So ein Quatsch, man sollte mal richtig lesen! Weißt du wie der Hund drauf ist, welcher die entgegen kommt?

  • 13. Mai 2014 at 12:02

    Oh neiiiin.. ich gebe zu, ich bin so jemand!!! Schade dass in dem Beitrag nicht steht, wie man das dem Hund wieder wegtrainiert…

  • 13. Mai 2014 at 12:06

    sehr gut geschrieben! man muss natürlich die Situation unter Kontrolle haben aber nicht bei jeder Begegnung den Hund an der Leine nehmen! Leute! was soll das!!!???

  • Elfriede Nemeskal
    13. Mai 2014 at 12:17

    Ich habe einen ca. 5jährigen Straßenhund adoptiert. Er dürfte im Rudel einen relativ hohen Status gehabt haben, bzw. war er der "Rudelführer". Dies beweist er jedoch nicht damit, dass er sich auf jeden entgegenkommenden Hund stürzt, sondern dadurch, dass er sehr souverän reagiert. Kleine, kläffende Hunde interessieren ihn nicht. Kommt ein Hund entgegen, mit dem nicht gut Kirschenessen ist, macht er einen Bogen. Wenn er genügend Platz hat (d.h. ich ihn nicht an der kurzen Leine führe und er daher ausweichen kann) habe ich keinerlei Problem. Das bedeutet aber auch, dass ich ihn nicht in den Krieg schicke und vor allzu lästigen Artgenossen bewahre. Meiner Ansicht nach kann er sowohl die anderen Hunde als auch Menschen sehr gut "lesen".

  • 13. Mai 2014 at 13:07

    … super ge- und beschrieben! Klaue Dir das mal und teile es, ok? 😉

  • Saskia Gehrmann
    13. Mai 2014 at 13:43

    Klasse!

  • Marion Frauchen Von HerrnSepp
    13. Mai 2014 at 14:01

    Claudia Schubert
    Meine Hund läuft nur ohne Leine. da er es nicht anders gewöhnt ist. Außer wir gehen Einkaufen. Wie viele haben angst um ihren Hund?, vor allem die mit den ganz kleinen Hunden. ich habe eine Schnauzer Mix ca. 50 cm hoch und die Besitzer machen eine Bogen. Muss ich noch irgend was da zu sagen.
    Vielleicht sollte man, wenn man dem Menschen schon nicht vertraut, dem Hund trauen.

  • 13. Mai 2014 at 14:09

    Sorry für die dummen Kommentare! Ich finde Du hast das super geschrieben deshalb habe ich es gepostet. Viele lesen auch einfach nicht richtig oder haben sowieso immer eine bessere Meinung als andere. Weiter so !!

  • Marion Frauchen Von HerrnSepp
    13. Mai 2014 at 14:15

    Wie einige schon geschrieben haben. Man muss sich als Mensch verständigen, ob er sein eigener Hund gut mit anderen kann oder nicht. Ich habe es schon 3 mal gehabt, dass eine anderer Hund, zum Glück an der Leine, nach meine geschnappt hat. Obwohl er vorher freundlich mit meine geschnüffelt hatte. Des halb ist meiner ohne Leine (damit er schnell ausweichen kann), weil ich es auch hasse, wenn sich die Leinen verknoten.

  • 13. Mai 2014 at 15:42

    Tierschutz – schützt die Tiere dieser Welt Ich finde es sehr schade, dass Sie so diskriminierend mit Meinungen der anderen umgehen! Sehr schade! 🙁 Ich dachte hier kann man frei eigene Meinung äußern ohne als "dumm" bezeichnet zu werden!!!

  • 13. Mai 2014 at 15:56

    da oben steht sehr schön geschrieben warum und worum wir nicht streiten.Worum streiten wir dann, wenn wir aneinander geraten?? Ist der schwarze Labrador auf der anderen Strassenseite neidisch auf meine weiss-schwarze Jacke?? Warum macht er sich steif, fixiert mich und würde mir am liebsten die Ohren perforieren?? Wir sind beide gut erzogen, aber ohne Leine wären wir ein Knäuel. Wir können uns nicht leiden: glaube ich. So einfach ist das..

  • Vanessa Rehder
    13. Mai 2014 at 16:56

    @Marion Frauchen Von HerrnSepp So einfach ist das aber nicht. Nicht jeder Hund ist seit Welpenalter in richtigen (guten?) Händen. Nicht jeder Hund wurde gut(?) sozialisiert und weiss tatsächlich sich mit anderen Hunden 'normal' zu verhalten. Da ist die Leinenführung richtig und wichtig. Das muss auch niemandem leid tuen (@Sophie Morthon) – dann geht es nicht anders, zumindestens für einen langen Zeitraum. Und das hat auch NICHTS mit 'Bequemlichkeit in Punkto Erzeihung' zu tun – auch das ist unnachdenklich daher gesagt. Warum werde ich angepöbelt (von Hundebesitzern wie von unbeteiligten Passanten), wenn mein Hund an der Leine hoch geht, wenn sie auf einen grösseren Artgenossen trifft? (Die Kleinen hat sie durch VIEL Training und LIEBE bereits akzeptieren gelernt!) Darf ich mal um differenzierteres Denken bitten? Nicht jeder Hund hat das Glück seit der Mutterbrust mit Liebe, Geduld und positiver Konsquenz gross zu werden – deswegen: SO EINFACH IST DAS NIE! Bedenkt das doch bitte.

  • Vanessa Rehder
    13. Mai 2014 at 17:03

    Danke Andrea! DAS ist nämlich der Punkt! Nicht abrufbare Hunde sind das Problem … und solange mein Hund nicht verlässlich abrufbar ist, bleibt sie an der Leine.

  • Frucht Zwerg
    13. Mai 2014 at 19:34

    Uns geht fast genauso. Unsere Straßenhündin ist so gut sozialisiert, dass sie mir bereits bei großer Entfernung signalisiert, wie sie mit dem anderen Hund verfahren möchte. 😉 Ich hatte bisher noch keinerlei Probleme. Aber selbstverständlich würde ich sie jeder Zeit schützen, und mir lieber den rechten Arm abbeißen lassen, bevor sie was "klären" muss, wo sie wahrscheinlich den Kürzeren ziehen würde. Mit 35cm und 7kg, passiert es mir aber oft, dass gerade die mit den großen Hunden mir aus dem Weg gehen. Warum weiß ich nicht, dabei mag sie die großen schwarzen Rüden am Liebsten. 🙂 Allerdings kann sie fremde Menschen leider nicht so gut lesen… Aber ein Leben an der Leine wäre die Hölle für sie.

  • Jochen Bernsdorf
    13. Mai 2014 at 20:20

    Aha, Hunde kennen gute Jagdgründe…
    So so…

  • 13. Mai 2014 at 20:31

    Tierschutz – schützt die Tiere dieser Welt ALLES GUT!! Ich kenne diese Art von Kommentaren schon von anderer Stelle und denke, dass die meisten wissen, wie ich es gemeint habe und nichts hineininterpretieren.

  • Samantha Selwitschka
    13. Mai 2014 at 22:16

    Marion Frauchen Von HerrnSepp och wie wahr, ABER keine Sorge wenn meine zwei Yorkis (3,5 kg) frei laufen nehmen Leute ihren 10 kg hund auch auf den Arm. 😉 Einfach lächerlich

  • 14. Mai 2014 at 4:04

    ….und warum soll jetzt ein Hund an der Leine aggressiver sein ? Das ist ein Märchen von denjenigen, die es nicht schaffen dass Ihr Hund an lockerer Leine (eine Leine ist dann locker, wenn der Karabiner am Halsband nach unten hängt !!!!!) zu einem anderen Hund hin geht, und das auch die letzten 30 cm. 99% der Hundebesitzer schaffen das nicht Ihren Hunden beizubringen. Da ist es doch einfacher den Hund einfach abzuleinen und zu behaupten der wird ja nur aggressiv wenn er an der Leine auf einen anderen Hund trifft (gg) !!!

  • 14. Mai 2014 at 4:04

    ….und warum soll jetzt ein Hund an der Leine aggressiver sein ? Das ist ein Märchen von denjenigen, die es nicht schaffen dass Ihr Hund an lockerer Leine (eine Leine ist dann locker, wenn der Karabiner am Halsband nach unten hängt !!!!!) zu einem anderen Hund hin geht, und das auch die letzten 30 cm. 99% der Hundebesitzer schaffen das nicht Ihren Hunden beizubringen. Da ist es doch einfacher den Hund einfach abzuleinen und zu behaupten der wird ja nur aggressiv wenn er an der Leine auf einen anderen Hund trifft (gg) !!!

  • 14. Mai 2014 at 5:39

    Genau so ist es. Vielen Dank für diesen schönen Bericht!

  • 14. Mai 2014 at 5:45

    So sehe ich das nicht. Mein Hund wird an die Leine genommen, wenn ein anderer Hund uns entgegen kommt. Habe keine Lust auf Beissereien, das hat kein Hund verdient. Auch die angeblich so sozialen Hunde können sich vergessen. Verstehen sich die Hunde, Leine ab, aber warum was riskieren? Das hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun, sondern ich möchte die Hunde schützen. Mein Hund ist sehr gut erzogen, aber reagiert sehr unterschiedlich auf andere Hunde. Der Bericht ist super und spricht mir aus der Seele. Ich verstehe keinen Hundebesitzer, der meint, die Hunde regelt das untereinander. Ich finde das Verantwortungslos beiden Hunden gegenüber.

  • Andrea Rappsilber
    14. Mai 2014 at 6:17

    Super Text. Das sollten viele Hundebesitzer lesen. Dann könnte man beruhigender mit seinem Hund leben.

  • 14. Mai 2014 at 6:49

    Genialer Bericht!!!!! Sollten echt mal gewisse Menschen lesen! 😉

  • 14. Mai 2014 at 6:49

    Genialer Bericht!!!!! Sollten echt mal gewisse Menschen lesen! 😉

  • 14. Mai 2014 at 6:49

    Genialer Bericht!!!!! Sollten echt mal gewisse Menschen lesen! 😉

  • Andreas Mayer
    14. Mai 2014 at 8:17

    Und wenn dabei irgendwas geklärt wird, dann immer auf Kosten des Schwächeren, des Kleineren, des Jüngeren, des Unerfahreneren.

    Danke für den Beitrag. 🙂

  • 14. Mai 2014 at 9:13

    *lach* Was bist Du denn für jemand Carmen Morate?? Und was möchtest Du denn "wegtrainieren"?

  • 14. Mai 2014 at 9:18

    Christian Schlatter Kitzdog "Warum sind Hunde an der Leine aggressiv?
    Früher wurde häufig behauptet, dass der Hund sich an der Leine stark fühlt oder seinen Besitzer beschützen möchte. Heute weiß man allerdings, dass die Leinenaggression ganz andere Ursachen hat. Unsere Hunde sehen sich immer wieder folgender Situation ausgesetzt: Auf einem schmalen Weg kommt ihnen ein Mensch mit einem ebenfalls angeleinten Hund entgegen. Würden sich die beiden Hunde im Freilauf begegnen, würden beide wahrscheinlich erst einmal stehen bleiben oder in einem Bogen aneinander vorbeigehen. Das ist ihnen aber durch die Leine nicht möglich. Ganz im Gegenteil: Häufig kann man beobachten, dass der Hundehalter die Leine noch kürzer nimmt, um den Hund besser halten zu können, beziehungsweise um einen direkten Kontakt zu vermeiden. Was passiert: Die beiden Hunde marschieren direkt aufeinander zu, was bedrohlich für das Gegenüber erscheinen kann. Meistens kann hier auch schon ein deutliches Drohfixieren festgestellt werden. Die Hunde schauen sich an und sind nicht mehr ansprechbar. Trotz des Drohens wird von beiden weiterhin die Individualdistanz unterschritten, so dass die Hunde keine andere Wahl haben, als aggressiv zu reagieren.
    Zusammenfassend kann man sagen, dass es zu solch einer Ausnahmesituation im Freilauf schlichtweg nicht kommen würde, da die Hunde vermeiden würden, auf diesem direkten Wege aufeinander zuzugehen. Durch die Leine werden sie allerdings gehindert, ihre individuelle Distanz einzuhalten. So kann es passieren, dass sich die Hunde eingeengt fühlen und sich entsprechend verhalten."
    Leider die MEISTEN Hundebesitzer können den Hund NICHT richtig an der Leine vorbeiführen… und glauben Sie mir! Nicht jeder Hund ist ein gemütlicher gutmutiger Labrador oder entspannte Dogge! Wir haben täglich mit sog. "schwierigen" Hunden zu tun welche Leine nicht gewöhnt sind! Diese Hunde bekommen neue Chance und werden weiter vermittelt. Sie sind sehr inteligent und unglaublich gut mit den artgenossen sozialisiert vor allem durch das "obdachlose Dasein". Sie können sehr gut alleine Gefahr einschätzen und gehen jedem Konflikt aus dem Weg. An der Leine zeigen fast alle Hunde Unsicherheit und Angst! Nicht jeder Hund will sich ausschließlich auf dem Mensch verlassen und diese Eigenschaft kann nicht einfach wegtrainiert werden – wie das in vielen Fernsehsendungen mit den berühmten "Hundeflüsterer" gezeigt wird! Nicht jeder Besitzer ist ein geborener Hundeführer – trotzdem kann er sich mit einem Hund arangieren und ihm ein Zuhause schenken! Helfen Sie solchen Hundebesitzer! und verlangen sie von ihm keine PERFEKTION in der Hundererzieheung! Denken Sie daran, dass wir sonst ganz viele Hunde zum einschläfern frei geben müssten!!! Natürlich muss man respektieren wenn jemand von uns verlangt den Hund an der Leine zu nehmen. Haben Sie jedoch verständnis, falls das nicht sofort passiert, denn das bedeutet für viele Hundebesitzer und vor für viele Hunde ein riesen Stress! Wir freuen uns immer wieder wenn wir Menschen begegnen, deren Schützlinge nicht von "Pilz" befahlen sind! 😉

  • 14. Mai 2014 at 9:31

    Keine Sorge… meine Hunde laufen auch die meiste Zeit ohne Leine!!

    Da ich aber 1. sozial bin, 2. natürliche Selektion nicht akzeptiere, ich mag meine Hunde und 3. um Rudelverhalten weiß, nehme ich meine Hunde erstmal an die Leine, wenn mir jemand entgegen kommt.

    Evtl. kann man dann abklären, ob die Hunde Kontakt zueinander aufnehmen können oder auch nur einzelne aus der Gruppe.

    Aber die Entscheidung liegt bei mir und nicht bei meinen Hunden! Und zwar nicht, weil ich ein Terrorist bist und ihnen ihren Spaß nicht gönne (wobei es drei von meinen fünf Hunden auch nicht spaßig finden, ständig Kontakt mit fremden Hunden aufbauen zu müssen ( ich reiche ja auch nicht jeder Person, die ich auf dem Feldweg treffe die Hand und stelle mich mit Name, Adresse, Geburtsdatum vor), sondern weil ich sie und andere schützen möchte!

  • 14. Mai 2014 at 9:31

    Keine Sorge… meine Hunde laufen auch die meiste Zeit ohne Leine!!

    Da ich aber 1. sozial bin, 2. natürliche Selektion nicht akzeptiere, ich mag meine Hunde und 3. um Rudelverhalten weiß, nehme ich meine Hunde erstmal an die Leine, wenn mir jemand entgegen kommt.

    Evtl. kann man dann abklären, ob die Hunde Kontakt zueinander aufnehmen können oder auch nur einzelne aus der Gruppe.

    Aber die Entscheidung liegt bei mir und nicht bei meinen Hunden! Und zwar nicht, weil ich ein Terrorist bist und ihnen ihren Spaß nicht gönne (wobei es drei von meinen fünf Hunden auch nicht spaßig finden, ständig Kontakt mit fremden Hunden aufbauen zu müssen ( ich reiche ja auch nicht jeder Person, die ich auf dem Feldweg treffe die Hand und stelle mich mit Name, Adresse, Geburtsdatum vor), sondern weil ich sie und andere schützen möchte!

  • 14. Mai 2014 at 9:31

    Keine Sorge… meine Hunde laufen auch die meiste Zeit ohne Leine!!

    Da ich aber 1. sozial bin, 2. natürliche Selektion nicht akzeptiere, ich mag meine Hunde und 3. um Rudelverhalten weiß, nehme ich meine Hunde erstmal an die Leine, wenn mir jemand entgegen kommt.

    Evtl. kann man dann abklären, ob die Hunde Kontakt zueinander aufnehmen können oder auch nur einzelne aus der Gruppe.

    Aber die Entscheidung liegt bei mir und nicht bei meinen Hunden! Und zwar nicht, weil ich ein Terrorist bist und ihnen ihren Spaß nicht gönne (wobei es drei von meinen fünf Hunden auch nicht spaßig finden, ständig Kontakt mit fremden Hunden aufbauen zu müssen ( ich reiche ja auch nicht jeder Person, die ich auf dem Feldweg treffe die Hand und stelle mich mit Name, Adresse, Geburtsdatum vor), sondern weil ich sie und andere schützen möchte!

  • Marion Frauchen Von HerrnSepp
    14. Mai 2014 at 9:32

    Samantha Selwitschka

    😀

  • 14. Mai 2014 at 9:41

    Auf diese Facebookseite sollten wir vor allem die Tiere schutzen – nicht das Gesetz, Menschen oder Hundeerziehung! Diesen Artikel finde ich gerade für die Seite ziemlich kontrovers, denn er wird sehr oft – wie man sieht- falsch interpretiert. Daraus entfaltete sich eine Debatte, deren Ergebnis leider NICHT für die Hundebesitzer spricht – "Hunde sollen an der Leine und basta!" viele fühlen sich dadurch bestäigt und vergessen, dass Hunde keine Plüschtiere sind, die man ständig auf dem Schoß oder an der Leine halten soll und bei jedem Komando Purzelbaum machen… Schutz die Hunde! und die Hundebesitzer, denn sie haben schwer genung in Deutschland ein Hund artgerecht zu halten!!!

  • 14. Mai 2014 at 9:52

    Top!!! Wölfe haben aber den vorteil das sie sich noch am besten untereinander verständigen können durch mimik.

  • 14. Mai 2014 at 9:54

    Jennifer Gutmann Nochmals für Sie: "Warum sind Hunde an der Leine aggressiv?
    Früher wurde häufig behauptet, dass der Hund sich an der Leine stark fühlt oder seinen Besitzer beschützen möchte. Heute weiß man allerdings, dass die Leinenaggression ganz andere Ursachen hat. Unsere Hunde sehen sich immer wieder folgender Situation ausgesetzt: Auf einem schmalen Weg kommt ihnen ein Mensch mit einem ebenfalls angeleinten Hund entgegen. Würden sich die beiden Hunde im Freilauf begegnen, würden beide wahrscheinlich erst einmal stehen bleiben oder in einem Bogen aneinander vorbeigehen. Das ist ihnen aber durch die Leine nicht möglich. Ganz im Gegenteil: Häufig kann man beobachten, dass der Hundehalter die Leine noch kürzer nimmt, um den Hund besser halten zu können, beziehungsweise um einen direkten Kontakt zu vermeiden. Was passiert: Die beiden Hunde marschieren direkt aufeinander zu, was bedrohlich für das Gegenüber erscheinen kann. Meistens kann hier auch schon ein deutliches Drohfixieren festgestellt werden. Die Hunde schauen sich an und sind nicht mehr ansprechbar. Trotz des Drohens wird von beiden weiterhin die Individualdistanz unterschritten, so dass die Hunde keine andere Wahl haben, als aggressiv zu reagieren.
    Zusammenfassend kann man sagen, dass es zu solch einer Ausnahmesituation im Freilauf schlichtweg nicht kommen würde, da die Hunde vermeiden würden, auf diesem direkten Wege aufeinander zuzugehen. Durch die Leine werden sie allerdings gehindert, ihre individuelle Distanz einzuhalten. So kann es passieren, dass sich die Hunde eingeengt fühlen und sich entsprechend verhalten." Leider die MEISTEN Hundebesitzer können den Hund NICHT richtig an der Leine vorbeiführen… und glauben Sie mir! Nicht jeder Hund ist ein gemütlicher gutmutiger Labrador oder entspannte Dogge! Wir haben täglich mit sog. "schwierigen" Hunden zu tun welche Leine nicht gewöhnt sind! Diese Hunde bekommen neue Chance und werden weiter vermittelt. Sie sind sehr inteligent und unglaublich gut mit den artgenossen sozialisiert vor allem durch das "obdachlose Dasein". Sie können sehr gut alleine Gefahr einschätzen und gehen jedem Konflikt aus dem Weg. An der Leine zeigen fast alle Hunde Unsicherheit und Angst! Nicht jeder Hund will sich ausschließlich auf dem Mensch verlassen und diese Eigenschaft kann nicht einfach wegtrainiert werden – wie das in vielen Fernsehsendungen mit den berühmten "Hundeflüsterer" gezeigt wird! Nicht jeder Besitzer ist ein geborener Hundeführer – trotzdem kann er sich mit einem Hund arangieren und ihm ein Zuhause schenken! Helfen Sie solchen Hundebesitzer! und verlangen sie von ihm keine PERFEKTION in der Hundererzieheung! Denken Sie daran, dass wir sonst ganz viele Hunde zum einschläfern frei geben müssten!!! Natürlich muss man respektieren wenn jemand von uns verlangt den Hund an der Leine zu nehmen. Haben Sie jedoch verständnis, falls das nicht sofort passiert, denn das bedeutet für viele Hundebesitzer und vor für viele Hunde ein riesen Stress! Wir freuen uns immer wieder wenn wir Menschen begegnen, deren Schützlinge nicht von "Pilz" befahlen sind! 😉

    Auf diese Facebookseite sollten wir vor allem die Tiere schutzen – nicht das Gesetz, Menschen oder Hundeerziehung! Diesen Artikel finde ich gerade für die Seite ziemlich kontrovers, denn er wird sehr oft – wie man sieht- falsch interpretiert. Daraus entfaltete sich eine Debatte, deren Ergebnis leider NICHT für die Hundebesitzer spricht – "Hunde sollen an die Leine und basta!" viele fühlen sich dadurch bestätigt und vergessen, dass Hunde keine Plüschtiere sind, die man ständig auf dem Schoß oder an der Leine halten soll und bei jedem Komando Purzelbaum machen…und nicht JEDER ist ein geborener Hundeflüsterer! Schutz die Hunde! und die Hundebesitzer, denn sie haben schwer genung in Deutschland ein Hund artgerecht zu halten!!!

  • Lisa Gubik
    14. Mai 2014 at 10:21

    Der Beitrag ist wirklich sehr gut. Das werde ich in Zukunft auch anwenden wenn jemand meint, dass ihr/sein Hund den unseren wasweissichwas beibringen will! Pilz! Genial!!

  • 14. Mai 2014 at 10:45

    Scheiß Leine! Und ich hab es öfter erlebt, dass die Hunde die andauernd von ihren Besitzern beschützt worden, mit genau dem Wissen im Hintergrund: "Frauchen/Herrchen kommt und beschützt mich WENN der andere Hund es etwa wagt gegen mich zu gehen". Ich kann mich denen, die darauf hinweisen, dass die Leine nicht nur ein Strick sondern auch ein Kommunikationsmittel ist, nur anschließen. PS: Was ist wenn Familie Wolf und Wölfchen ihre Welpen auf einmal in eine Schule schicken würden, wo die Kleinen plötzlich ganz alleine vor einander stehen? 😉 Der Artikel ist nicht durchdacht und es war mir klar, dass er von einer Frau kommt!

  • 14. Mai 2014 at 11:05

    Sophie Morthon wäre es so einfach, wie Sie schreiben, wäre ich ersten arbeitslos und zweitens erklärt sich dann wohl nicht, warum es doch so extrem häufig ohne Leine knallt!

    Ich glaube nicht, dass wir beide auf einen Nenner kommen können, da Sie mich offensichtlich auch nicht verstehen wollen.

    Also ist eine Diskussion sinnlos und jeder geht seiner Wege mit seinen Erfahrungen. Jeden Tierchen sein Pläsierchen!

  • 14. Mai 2014 at 11:53

    @Sophie Morthon: Ja liebe Sophie, das habe ich doch gemeint, die Hundebesitzer haben Ihren Hunden nicht gelernt sich an der Leine zu begegnen. Gedroht kann nur werden wenn die Leine zu kurz ist, der Hund zieht, etc. Hat der Hund es gelernt sich an der Leine zu benehmen, dann gibts auch keine Problem bei Begegnungen. Ich hindere meinen Hund doch an der Leine nicht sich "richtig" zu verhalten. Das tut er nur dann wenn er ein Rüpel ist und dann kracht es meistens auch wenn der Hund nicht an der Leine ist, denn der Rüpel missachtet ja sowieso alle Verhaltensregeln. Das nicht jeder Hund ein gemütlicher ist weis ich nur zur Genüge, beschäftige ich mich doch seit mehr als 20 Jahren nicht nur mit Familienhunden und Alltagsproblemen, sondern leider auch (immer öfter) mit Hunden, die auch beschädigend beißen (und nicht nur zwicken oder schnappen). Der Hund ist und bleibt ein Beutegreifer und kein Schmusetier !

  • 14. Mai 2014 at 11:53

    @Sophie Morthon: Ja liebe Sophie, das habe ich doch gemeint, die Hundebesitzer haben Ihren Hunden nicht gelernt sich an der Leine zu begegnen. Gedroht kann nur werden wenn die Leine zu kurz ist, der Hund zieht, etc. Hat der Hund es gelernt sich an der Leine zu benehmen, dann gibts auch keine Problem bei Begegnungen. Ich hindere meinen Hund doch an der Leine nicht sich "richtig" zu verhalten. Das tut er nur dann wenn er ein Rüpel ist und dann kracht es meistens auch wenn der Hund nicht an der Leine ist, denn der Rüpel missachtet ja sowieso alle Verhaltensregeln. Das nicht jeder Hund ein gemütlicher ist weis ich nur zur Genüge, beschäftige ich mich doch seit mehr als 20 Jahren nicht nur mit Familienhunden und Alltagsproblemen, sondern leider auch (immer öfter) mit Hunden, die auch beschädigend beißen (und nicht nur zwicken oder schnappen). Der Hund ist und bleibt ein Beutegreifer und kein Schmusetier !

  • Meike Hilpert
    14. Mai 2014 at 11:56

    Tja, Juliette Monden,
    Du scheinst nicht so viel aus dem Beitrag verstanden zu haben. Ich glaube nicht, das Du, falls Du Kinder haben solltest und Dein Kind von einem anderen verprügelt wird, Dich daneben stellst und entspannt sagst" Das klären die schon unter sich." Wenn man die Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, dann doch auch voll und ganz. Der Beitrag ist großartig und spricht mir aus der Seele.

  • Beate Rückforth
    14. Mai 2014 at 12:16

    Marion Frauchen Von HerrnSepp Ich glaube wenn man 10 Jahre Turnierhundesport und Agility hinter sich hat ist es mit der Bequemlichkeit nicht weit her. Dazu 6 Jahre als Trainerin für Begleithundevorbereitung ehrenamtlich! Dazu ein 1000 qm großes Grundstück und 2 große Gassitouren. Ich glaube das ist mehr Beschäftigung als ihn OHNE Leine laufen zu lassen. Aber wie schon vorher geschrieben…ist eh undiskutierbar.

  • 14. Mai 2014 at 12:43

    so Denke ich auch,leider gibt es nicht genug die es auch tun.

  • Ashley McNeill
    14. Mai 2014 at 12:56

    Genau. Das ist Verantwortungsbewusstsein. Ich finde es echt faszinierend, dass so viele Leute einfach davon ausgehen, dass jeder Hund gut sozialisiert ist. Es gibt auch Hunde die nicht so ein Glück hatten oder schlechte Erfahrungen gemacht haben…

  • Ines Hofrichter
    14. Mai 2014 at 13:13

    super!!!

  • Ines Hofrichter
    14. Mai 2014 at 13:13

    super!!!

  • Ju Le
    14. Mai 2014 at 13:29

    Ob mit oder Leine- es geht um KONTROLLIERBARKEIT! Ich habe kein Problem damit an einem Freiläufer vorbeizugehen, wenn dieser erkennbar kontrollierbar ist oder ausweicht. Die Frage ist, ob dieses Verhalten im Falle einer Pöbelei aufrecht erhalten wird oder dann doch doofe Situationen entstehen… und oft ist genau das leider der Fall…

  • Beate Rückforth
    14. Mai 2014 at 13:31

    Sophie Morthon erst informieren, dann kritisieren

  • 14. Mai 2014 at 14:16

    Jennifer Gutmann ich kann hier nicht mit Referenzen protzen…;-) denn meine Referenzen sind keine Wissenschaftler und Kynologen sondern Strassenhunde mit denen ich schon seit über 20 Jahren arbeite und die aus einem Land kommen, in dem "Leinenführung" da (sowie früher tausende von Jahren überall auf der Erde…) immer noch ein Fremdwort (war) und in vielen Fällen ist… 😉 Das ist auch meine Heimat. Dort ist es nicht üblich jeder Bewegung des Hundes wissenschaftlich ableiten, kontrolieren und interpretieren zu müssen sondern schlicht und einfach man lebt mit denen zusammen und respektiert sie.
    So ist es Ju Le! Das wichtigste ist, dass ich mein Hund gut kennen und einschätzen kann und bestimmte Situation unter kontrolle habe – und das gelingt auch ohne Leine!

  • Marion Frauchen Von HerrnSepp
    14. Mai 2014 at 14:33

    Vanessa Rehder
    Mein Hund kommt aufs dem Heim. Er ist damals aus schlechter Haltung raus geholt worden und hatte gar kein Vertrauen zu Menschen. ich habe es ja auch nicht verallgemeinert. Es gibt immer ausnahmen. Aber das Problem ist Immer der Mensch, wenn eine Hund sich nicht benehmen kann.

  • 14. Mai 2014 at 14:53

    Sophie Morthon Dann ist ja gut und ich kann mich beruhigt ausklinken, da Du, so wie Du lebst glücklich bist!

    Ich bin das auch, kann sehr gut mit dem was ich tue und schreibe leben! Ich habe nicht vor Dich umzuerziehen, zu überzeugen oder sonst was und nehme mir das Recht heraus, mich ebenfalls nur von Leuten überzeugen zu lassen, die mich von ihrem Wissen überzeugt haben. PUNKT!

    Also noch viel Spaß und allzeit gutes Gelingen!

  • Marie Sacher
    14. Mai 2014 at 15:28

    ich habe einen sehr ängstlichen Yorki. Auf einem Hundespielplatz möchte er mit anderen spielen, aber wenn er ohne Leine ist, ist sofort am Boden platt und ropt nur. So lange ich ihn auf die Leine nehme, hat er weniger Angst und die Annäherungen sind für ihn einfacher. Ich denke (kann natürlich falsch sein, er ist mein allererster Hund) dass man über die Leine quasi spricht mit seinem Hund und man kann damit ihm Vertrauen oder auch Angst vermitteln. Somit denke ich wenn ein Hund an der Leine agressiv wird, ist eigentlich nur Reaktion auf Angst seines Hernnchen vor bevorstehende Konfrontation mit anderem Hund, welche der Hund gar nicht war genommen hätte bei einem ruhigen Leinenführer. Hund soll aber nicht nur auf der Leine sein, er soll sich gut verhalten auch ohne, da ist wichtig die Beziehung Hund-Mensch wichtig. Kein Hund, auch die verbotene Kampfhunde, sind böse geboren, sie sind so erzogen. Mein Bruder hatte einen Pitbull und der war total brav und lieb, konnte auch ohne Leine draußen laufen, ohne dass er anderen Angst gejagt hat.

  • 14. Mai 2014 at 15:29

    Einfach Klasse!! Statt Pilz helfen auch Flöhe 🙂

  • Gabriele Willig
    14. Mai 2014 at 15:35

    Ein Hund nur an der Leine zu halten ist eine heuchlerisch , weil nicht hundegerecht. Das kann man vielleicht mit einem Kleinpudel und Co machen, aber z.B. nicht mit mit einem Aussie. Die Frage ist aber, wann und wo der Hund von der Leine kommt. Bei AGI- Turnieren ist nicht mal ein Halsband erlaubt ! Ein gut erzogener Hund kommt bei Gefahren , wenn der Hundehalter ihn ruft, darauf sollte man mehr Wert legen. Ansonsten finde ich den Artikel klasse.

  • Rai Wit
    14. Mai 2014 at 16:03

    ganz viele dieser Spezies trifft man in den Hundeausläufen!

  • 14. Mai 2014 at 16:22

    hahaha! köstlich! 😉 soweit ich weiß besteht ein Wolfsrüdel nicht nur aus "Eltern" und "Kindern" sondern auch aus erwachsenen "Tanten" und "Onkels", die sehr wohl Kontakt mit anderen Artgenossen aufnehem dürfen. Nur bei Konflikten und zwar wenn´s wirklich ernst wird, schaltet sich der Rüdelführer ein. Oder??? Also mein Barolo ist definitiv kein Kind 🙂 und er ist auf jeden Fall schlauer, wenn es um Hundebeziehungen geht als ich je sein werde! 😉

  • 14. Mai 2014 at 17:11

    hahaha! köstlich! 😉 soweit ich weiß besteht ein Wolfsrüdel nicht nur aus "Eltern" und "Kindern" sondern auch aus erwachsenen "Tanten" und "Onkels", die sehr wohl Kontakt mit anderen Artgenossen aufnehem dürfen. Nur bei Konflikten und zwar wenn´s wirklich ernst wird, schaltet sich der Rüdelführer ein. Oder??? Also mein Barolo ist definitiv kein Kind 🙂 und er ist auf jeden Fall schlauer, wenn es um Hundebeziehungen geht als ich je sein werde! 😉

  • 14. Mai 2014 at 17:20

    lustig geschrieben, entspricht jedoch nicht dem tatsächlichen Sachverhalt…

  • 14. Mai 2014 at 17:24

    echt mal auf den punkt getroffen 😉 super!!!!!!!!!!!!!!!!

  • 14. Mai 2014 at 18:06

    Andrew Jack Und weil die mögliche Gruppenstruktur eines Wolfsrudels überhaupt so rein gar nichts mit dem eigentlich Kern des Textes zu tun hat und mit dem, was ich ausdrücken wollte, und was glücklicherweise ja die meisten auch verstehen, habe ich sie einfach nicht zum Thema gemacht.

    Vielleicht mache ich das irgendwann nochmal. Mal sehen!

  • Ju Le
    14. Mai 2014 at 18:23

    Mensch, da hast du ja ein Fass aufgemacht! Lass dich nicht ärgern 😉 Dass die Bitte einen Fremden Hund nicht unkontrolliert auf die eigenen Hunde zu rasen zu lassen als Angriff gewertet wird sollte für sich sprechen. Der getroffene Hund bellt halt. 😉

  • Caprice Kothe
    14. Mai 2014 at 18:49

    @sophie morthon – na, aus Ihnen spricht ja die personifizierte Unwissenheit

  • Caprice Kothe
    14. Mai 2014 at 18:49

    @sophie morthon – na, aus Ihnen spricht ja die personifizierte Unwissenheit

  • Caprice Kothe
    14. Mai 2014 at 18:49

    @sophie morthon – na, aus Ihnen spricht ja die personifizierte Unwissenheit

  • Wol Via
    14. Mai 2014 at 20:29

    Gähn

  • Wol Via
    14. Mai 2014 at 20:29

    Gähn

  • 14. Mai 2014 at 21:27

    Offensichtlich hast du nicht all zu viel verstanden von dem, was ich zum Beitrag kommentiert hab!

  • 14. Mai 2014 at 21:34

    Einen Artikel der schreibt: "Sie dürfen alles benutzen, was Ihnen zur Verfügung steht und angemessen ist." halte ich für gefährlich! Außerdem ist der Tonfall im Artikel außerordentlich respektlos und in seiner einfachen Polemik natürlich einfach zu fressen für alle die, die offensichtlich nicht wirklich weiter denken in Sachen Soziales Gefüge Hund-Hund, Hund-Mensch!

  • 14. Mai 2014 at 21:38

    genau weil "die "verhackstücken" etwas" , richtig schlüssig definiert und durchdacht ist 😉 !

  • 14. Mai 2014 at 21:39

    Beate Rückforth , dein Hund kennt echt das Leben ohne Leine nicht???? o.O

  • 15. Mai 2014 at 5:57

    Also ich bin auch der Meinung das der hund nicht unbedingt von der Leine muss!!!würde ich meinen ohne Leine zu anderen fremden Hunden lassen ( ohne das sie sich erstmal an der Leine kennenlernen) weiß ich das es nich gut geht-da hilft selbst der mauli nicht immer was!!! Ich finde der erst Kontakt sollte immer!!!! Erst an der Leine sein.! Sowas nennt man dann auch Verantwortungsbewusstsein!!! In der Regel kennt man seinem hund und kann ihn so schneller aus unschönen, Situationen 'nehmen', so das der kleine Kerl auch merkt : hey mein Mensch passt auf mich auf!!!
    Und nur weil ein hund an der Leine bleibt heißt dies nicht das dieser nicht gut erzogen ist ( in der meisten Fällen) … Denkt mal darüber nach,vielleicht ist der Mensch am anderen Ende der Leine einfach vorrausichtlich schauend, oder im Training mit seinem Freund…. Es gibt immer Gründe warum manche ihre wauzis nicht von der Leine machen, egal obs am hundi oder am Menschen liegt!!!
    Toleranz ist das Zauberwort…

  • 15. Mai 2014 at 7:36

    Hoch interessant für alle die ein Rudel führen u. für jene die ihren Hund regelmäßig mit anderen Hunden zu sozialen Kontakten fördern.

  • 15. Mai 2014 at 9:32

    Jennifer Gutmann du arme! Es ist nicht böse gemeint und ich finde was du geschrieben hast gut – habe endlich verstanden… aber ich finde dass du eine große Verantwortung übernommen hast als du diesen Artikel publik machtest. Nächstes Mal solltest du doch expliziter werden und einige Fakten besser durchdenken. Der Artikel kann doch sehr unterschiedlich interpretiert werden. Bei der Kernaussage bin ich bei dir, verstehe jedoch nicht warum du das Leben der Wölfe völlig falsch darstellst nur um dein Verhalten zu rechtfertigen. Du bist Expertin also weißt du doch ganz genau, dass in der Wildnis die Wölfe sich gerade umgekehrt verhalten! Bei Begegnung mit fremden Artgenossen stehen nie Rudelanführer in der erste Reihe sondern meistens Jungtiere die neugierig und unerfahren sind (instinktive Überlebungsstrategie eines Wolfrudels). Unsere Hunde haben auch diesen Instinkt – sie laufen immer gerne vor dem Besitzer nur ältere und erfahrene Hunde bleiben gemütlich bei uns oder hinter uns. Mein Problem ist, dass du ein Beispiel genommen hast das überhaupt nicht der Wahrheit entspricht! Auch das Foto finde ich in dem Zusammenhang unangebracht. Wenn wir nach dem Ursprung des Hundes handeln würden, müssten wir unsere Hunde immer freilaufen lassen, damit sie überlebenswichtige Erfahrungen sammeln (was natürlich utopisch ist.) Viele Menschen vertrauen auf dein Wissen und glauben jetzt an Märchen von Mama und Papa Wolf… O weh!

  • 15. Mai 2014 at 10:04

    Lol kinder werden mit welpen verglichen xD und soziale kontake zwischen anderen hunden schön und gut, aber das lernt der welpe schon in den ersten prägenden monaten von der mama 😉

  • 15. Mai 2014 at 10:04

    Lol kinder werden mit welpen verglichen xD und soziale kontake zwischen anderen hunden schön und gut, aber das lernt der welpe schon in den ersten prägenden monaten von der mama 😉

  • 15. Mai 2014 at 10:12

    Andrew Jack Sorry!! Das habe ich bei Freilandbeobachtungen ganz anders gesehen. Da gehen sicher nicht die Jungtiere vor!!

    Und da ich ein 5-köpfiges Hunderudel habe, mit einem Junghund dabei, kann ich auch sagen: "Ja, wenn die anderen nicht reagieren, läuft der Junghund vor! Wenn aber einer der anderen reagiert, bellt oder wufft, dann ist die ganz schnell mitten in der Gruppe und geht bestimmt nicht vor."

    Und da das nicht die erste Beobachtungen bei Hunden dieser Art ist, sondern auch in vielen Familienhunderudeln oder sogar auch bei verwilderten Haushunden so oder so ähnlich beobachtet wurde, bin ich mir da ziemlich sicher, dass das kein Märchen ist.

    Und es ist überhaupt nicht so, dass es zu einer "Überlebensstrategie des Wolfsrudels" gehört, seine Jungtiere in möglicherweise gefährliche Situationen mit fremden Wolfsrudeln zu schicken. Denn immerhin konkurrieren die einzelnen Wolfsrudel, je nach Lebensraum, um Nahrungsressourcen und gute Gebiete zur Jungtieraufzucht. Ein Jungtier in eine solche Situation zu schicken, würde möglicherweise den Tod dessen bedeuten und das schmälert massiv die eigene Fitness, denn Wölfe können nur einmal pro Jahr Jungen bekommen. Und die Fitness erklärt sich über den Fortpflanzungserfolg. Das heißt, wenn meine eigene Fitness danach bemessen wird, wie viele Jungtiere ich aufziehe und durchbringe, wäre es eine total dämlich Strategie, wenn ich die in gefährliche Situationen reinlaufen lassen. Es wäre für meine eigene Fitness schlauer, wenn ich schwer verletzt oder getötet werden würde und nicht meine Jungtiere.
    Alles eine Frage von Verhaltensphysiologie und -ökologie!!
    Somit erklärt sich eben auch, warum es Tanten und Onkel in einem Wolfsrudel gibt, die niemals Nachkommen zeugen. Tatsächlich ist es nämlich so, dass innerhalb sozialer Verbände die Kooperation und Fürsorge im Bereich der Jungtieraufzucht eben dieser verwandten Tiere deshalb Sinn macht, weil diese alle miteinander verwandt sind und auch ein Teil ihres Erbguts "überlebt", wenn sie sich an der Jungtieraufzucht beteiligen. Warum sollten sie dann dieses "Erbgut" ins Unglück laufen lassen?

    Deine Version trifft nur dann zu, wenn die Alttiere keine Gefahr anzeigen! So meine Beobachtungen an Wölfen und Hunden.

    Und übrigens: Ich habe den Text hier nicht veröffentlich und auch das Bild nicht ausgewählt!

  • 15. Mai 2014 at 10:15

    Andrew Jack O Mann! Du sprichst mir gerade von der Seele! Danke! Jennifer nicht die Mut verlieren! Dein Artikel finde ich super lustig und die "Kernaussage" sehr wichtig, denn Deutschland hat zu viele Menschen und zu viele Hunde und das kolidiert natürlich mit der Ordnung- und Gestze- fordende Mentalität! In Canada haben wir solche Probleme nicht aber wir haben auch mehr Platz! 😉 liebe grüßel!

  • Janette Weber
    15. Mai 2014 at 10:28

    Jemand der einen Hund hat, den er lieber an der Leine hält, obwohl unser Tierschutz-Gesetz mind. 1Stunde pro Tag freier auslauf notwändig ist,oder lieber einen Pilz vorschiebt, anstatt den Hund zu sozialisieren, der sollte wohl besser nicht Tips vergeben…lieber den Hund abgeben. Genau mit diesen Hunden wird es schwirig. Ich, der rudelführer erlaube meinem Hund zu einem anderen zu gehen. Nicht der Hund selbst. Haben sie dann ein Problem, schalte ich mich erst in einer Notsituation ein. Oder halten wir unsere Kinder auch vor jedem streit ab?! Und lassen diese nicht selber etwas klären?!

  • Beate Rückforth
    15. Mai 2014 at 11:08

    Schlimm finde ich jetzt eigentlich das ich mich verteidigen muss das mein Hund die Gassirunde an der Leine verbringt. Wichtig ist doch wie ich mich mit meinem Hund beschäftige.Laufen lassen kann jeder. Aber was ist mit den Stunde die unser Hund mit uns Agi oder THS oder RO oder einfach im großen Garten entspannen darf…denn…er ist immer dabei!!!Wie oft muss ich auf der Runde mit Rad vom Rad springen weil freilaufende Hund auf mich zustürmen und der Besitzer irgendwo am schreien ist. Was ist mit den Menschen die in dieser Situation(freilaufender Hund) vor Angst erstarren? Der Spruch; der tut nix..hilft er ihnen weiter? Ist es ihren eigenen Schuld das sie gerade dort laufen? In unserem Waldstück ist gerade eine trächtige Ricke gerissen worden, wahrscheinlich hätte sie einen Tag später geworfen…eindeutig ein Hund…und?? selbst schuld das sie dort läuft? Der Hund oder Besitzer sind natürlich nicht auffindbar!
    Und mein Hund kennt natürlich ein Leben ohne Leine um die Frage zu beantworten. 22 Stunden am Tag hat er keine um. Beim Laufen auch wohl mal eine Schleppleine oder wenn nicht ist ein Spielzeug in meiner Hand.
    Beschäftigen mit dem Hund…ist wieder der Anfang den ich schon mal hatte. Des weiteren ist mein Hund ein Münsterländermix mit 100 %Jagdtrieb und diese ganzen Situationen des nicht abrufbaren hatten wir schon vor Jahren.( ich weiß, selbst schuld das ich mir so einen zulege) Also, Gassi Runde zu 85% mit Leine, beschäftigen mit Herrchen/Frauchen ohne Leine
    Und jetzt ist dies Diskussion für mich beendet. Das ist wie auf dem Hundeplatz nach dem Junghundetraining. Wenn mein Hund jetzt nicht noch spielen darf muss ich ja noch mit ihm laufen……..

  • Carla von Ponyhof
    15. Mai 2014 at 13:06

    völliger schwachsinn!!!

  • Tina Benz
    15. Mai 2014 at 17:29

    beate – ist hier nur FB – runterfahren und Hund geniessen und basta . du machst alles bestens!!!!

  • Sarah Andlinger
    15. Mai 2014 at 18:23

    Lilian Sporbert bin genau deiner Meinung! Mein Hund kommt bei jedem Hundekontakt an die Leine. Will ein großer Hund nämlich mit ihm spielen (besonders Labis) – rennt er weg und schaltet auf "Ich bin schneller als die anderen um" . Das ein Sheltie nicht schneller als ein Labi ist, ist wohl jedem klar. Er wurde leider als Welpe, weil ich als "Neu-Hundebesitzer" zu blöd war und den anderen geglaubt habe "sie machen sich das selber aus" von 3 ausgewachsenen Labis (er hatte gerade mal 2 kg) umgewalzt bis er nur noch geschrien hat. Ich hab die natürlich runter gerissen von ihm… aber spielen will er nun nicht mehr mit so großen. IM ÜBRIGEN ist mein Sheltie AUCH bei so großen Hunden nicht aggressiv. Er knurrt weder noch beißt er oder sonst was. Das einzige was ist, ist dass er sich unterwürfig hinsetzt.

  • Dudie Della
    15. Mai 2014 at 18:23

    Sehr guter Artikel. Solche Menschen, die meinen, Hunde müssten das unter sich ausmachen, gibts leider zu oft. Letztens ging ich mit meinem Cocker Spaniel Gassi, als uns ein Jack Russell Terrier entgegenkam und meinen Cocker beißen wollte. Ich nahm meinen Hund in Schutz, der sich schon bei mir versteckte, weil er weiß dass ich ihn beschütze. Daraufhin wollte dieses Terrierviech mich ins Bein beißen. Der Besitzer des Jack Russell Terriers beobachtete das alles gelassen und sagte: Lassen Sie die das doch untereinander ausmachen." am liebsten hätte ich ihm eine geknallt.

  • 15. Mai 2014 at 18:52

    Marion ich habe eine Hündin aus dem Tierschutz. Ampei kam mit fast 2 Jahren zu mir. Gesehen hatte sie bis dahin nur eine Futtermaschine, Zweibeiner mit Besen und Dampfstahler und Ihre drei Wände mit Gitter in einem 1mq großem Zwinger in einem alten Schweinestall isoliert. Ich schreibe dies nicht um Mitleid oder ein Lob zu bekommen SONDERN um vielleicht deine Denkweiße etwas in eine andere Richtung zu lenken. Ampei hatte Panik vor einfach allem. Gras, Wind, Regen, Menschen und vor allem Hunde. Wie Espenlaub zitternd mit Tunnelblick verliefen Hundebegegnungen mit rücksichtslosen Hundehalter die ihren Hund frei laufen ließen. Weil sie meinten im recht zu sein ihren ach so friedlichen Vierbeiner auf uns zu traben zu lassen. Natürlich waren meine Aufforderungen zum zurückrufen des Hundes ein rufen gegen eine Wand. Verständnis den Hund an die Leine zu nehmen oder einfach mal bei sich zu lassen, das meine Hündin entscheiden kann ob sie sich an den Artgenossen ran traut oder nicht, interessierte die wenigsten. So musste ich meinen Hund verteidigen weil von anderer Seite weder (übrigens auch Gesetzlich festgelegt als Pflicht eines Hundehalters anderen gegenüber ) das Belästigen, Bedrängen noch der Rücksichtsvolle Umgang mit mir und meinem Hund gewährleistet wurde. WARUM muss ein fremder Hund meinem Hund Angst einflößen ? Was ja in dem Fall auch so gewesen wäre. Wo liegt das Problem Rücksicht auf andere zu nehmen uns seinen Hund für einige Sekunden bei sich zu lassen bis der andere passieren konnte?

    Ich kann meine Hündin auch heute nach fast 5 Jahren noch immer nicht frei lassen. von einem ganz schlauen Hundebesitzer, zum glück sehr selten,, musste ich mir anhören "wenn ich zu doof sei meinen Hund zurück zu rufen sollte ich die Hundehaltung sein lassen."

    Das meine Hündin sehr schreckhaft in unerwarteten Situationen ist, das sie als Akita ein sehr guter und großer Jäger ist und meine Hündin auch nicht immer und mit jedem Kontakt haben möchte interessiert diese Menschen nicht.

    WARUM ?
    Ist es so schwer ein nein zu verstehen ?
    Ich meine, WO liegt das Problem seinen Hund zurück zu nehmen ?
    Möchtest du von dem Spaziergänger mit Körperkontakt begrüßt werden ?

    Ich nicht.
    Meine Hündin hat sehr viel Kontakte . Viele mit denen wir Spazieren gehen an der Leine und etliche immer wieder neue Hunde in der Hundeschule im Freilauf. Ob oder ob nicht spielen entscheidet sie. Ich bin nur die Mauer falls der gegenüber nicht versteht das mein Hund keinen Bock auf ihn hat und dies mach ich auch mit einer 5 Meter Leine klar wenn es sein muss.

    Zweites Beispiel:

    Meine Hündin Enya wurde frisch Operiert. Einige Tage nach der OP sollte sie noch an der Leine laufen damit gewährleistet ist dass sie nicht rennt oder springt.
    Als ein freilaufender Hund auf uns zu kam und ich den Besitzer bat seinen Hund doch bitte zurück zu rufen musste ich mir anhören" Wenn ich zu blöd sei einen Hund zu halten sollte ich ihn abgeben." Meine Begründing wegen der frischen OPnarbe ihn zurück zu rufen juckte den Menschen genau so wenig wie das das sein Hund um meine rum hüpfte mit gestellten Nackenfell und ich ein Kleinkind an der Hand hatte.

    Mir blieb also nur übrig nach seinem Hund aus zu holen. Warum können manche Menschen nicht einfach überlegen. Es gibt immer einen Grund warum man KEINEN Kontakt zum anderen Vierbeiner möchte.

    Warum nicht einfach Akzeptieren ?????????

  • 15. Mai 2014 at 19:20

    Wo liegt aber das Problem seinen Hund zurück zu rufen ?
    Weißt du immer wie der Hund dir gegenüber drauf ist ?

  • Sisi Ru
    16. Mai 2014 at 5:37

    Nett geschriebener Artikel. Aber warum vergleicht man den Haushund immer wieder mit dem Wolf? Wir werden auch nicht mit den Affen verglichen, wenn etwas in unserer Erziehung falsch gelaufen ist. Der heutige Haushund muss nicht ums Überleben oder Arterhalt kämpfen. Ich finde die Vergleiche mittlerweile etwas langweilg.
    Auf dem Punk ist def. gebracht , dass der Mensch hier die volle Verantwortung für das Verhalten seiner Tiere trägt. Die Haushunde sind durch und durch vermenschlicht und haben bis auf die Anatomie und wenige Urinstinkte , nichts mit dem Wolf gemein.

  • Isis Tanja Eurasier
    16. Mai 2014 at 9:53

    genial beschrieben …………. (Y)

  • 16. Mai 2014 at 12:30

    Marion Frauchen Von HerrnSepp Tolle Idee, Freilauf um jeden Preis? Schon mal daran gedacht das das Gegenüber eventuell nicht sozialverträglich ist und deshalb an der Leine bleiben muß? Oder die ängstlichen Hunde, was ist mit denen? Egal ob die in Panik ausbrechen wenn ein Hund angerast kommt nur um mal "Guten Tag" zu sagen? Gegenseitiger Respekt gehört auch in die Verantwortung der Hundehalter.

  • Filou Excalibour
    16. Mai 2014 at 17:44

    Ich seh das etwas anders. Mein Hund geht immer ohne Leine (Dorf), allerdings kann ich mir das auch erlauben. Sieht mein Collie einen anderen Hund, wartet er ab, bleibt stehen, geht freundlich auf den anderen zu, schnuppert und ist jederzeit bereit, den Rückzug anzutreten wenn keine freundliche Kommunikation mit dem anderen Hund zustande kommt. Reagiert ein fremder Hund von vorn herein aggressiv, bevor er überhaupt in der Nähe ist, macht mein Hund gleich einen großen Bogen. Mein Hund ist jederzeit abrufbar, auch wenn eine Hundedame sehr gut riecht oder ein anderes Hundeherrchen einen Ball wirft. Wir Menschen sind zwar das Rudel unserer Hunde, aber den Kontakt zu anderen Hunden zu unterbinden halte ich für falsch. Die haben sehr wohl was miteinander zu klären, und zwar keine Dominanzen oder Ansprüche, sondern einfach die simple Frage: wer bist du? wie bist du drauf? wollen wir spielen….. etc. Und dazu haben sie ein gutes Recht und da mische ich mich überhaupt nicht ein! Selbst wenn mal einer von beiden gegrinst hat oder geknurrt, dann war es das halt. Dann gehen wir eben weiter und schönen Tag noch. Dafür brauche ich weder Krankheiten erfinden oder Parasiten an mir oder dem Tier (kommt auch nicht so gut in der Dorfgemeinschaft an). Ich mußte weder jemals eingreifen oder vom Pferd steigen um irgend wo dazwischen zu gehen. Traut euren Hunden mal was anderes zu als falsches Verhalten und ja, ich sehe wie ein Hund drauf ist, der mir entgegen kommt. Mein Hund sieht das übrigens auch 😉 – er ist nämlich tatsächlich noch ein Hund und kein fremdgesteuertes Gerät an einer Leine.

  • 16. Mai 2014 at 18:39

    Endlich mal jemand, der es auf den Punkt bringt. Der Text spricht mir aus der Seele, – Danke für die laren Worte!

  • Claudia Martin
    16. Mai 2014 at 18:44

    Klasse! Blöd nur, dass es die "Richtigen" wieder nicht lesen werden 😉

  • Regina Brieske
    16. Mai 2014 at 19:46

    Selten so viel Blödsinn an einer Stelle gelesen. Ich finde den Artikel ärgerlich. Er ist aus meiner Sicht ein Konglomerat aus Fachwissen, Halbwissen und gar keinem Wissen. Ich stimme dem zu, dass der, der den Hund führt, immer und zwar ausnahmslos immer dafür haftet (rechtlich wie ethisch), das sein Tier keine anderen Menschen und Tiere einschränkt, erschränkt, gefährdet oder verletzt. Für mich persönlich bedeutet das, dass der Hund bei Begegnungen mit anderen Hunden und Menschen so lange unter direkte Kontrolle (im Zweifelsfall auch an die Leine) zu nehmen ist, bis das Gegenüber mir die Erlaubnis zu einer freien Begegnung gibt.

  • 16. Mai 2014 at 21:39

    Geil geil geil (Y) (Y) (Y)

  • 17. Mai 2014 at 7:39

    Juliette Monden Jedes soziale Lebenwesen braucht unterschiedliche viele Anleitungen von den "Erwachsenen". Das ist bei Kindern so und auch bei Hunden. Ohne diese Anleitung passiert, was wir heutzutage nicht so selten unter Kindern sehen. Da wird reingeschlagen und draufgetreten, weil sie keine vernünften Umgangsformen und Hemmungen gelernt haben. Und so ists es auch bei Hunden! Und wer mit seinem Hund in eine Hundeschule geht, wo es keine Anleitung gibt, der tut mir auf der einen Seite sehr leid. Auf der anderen Seite hätte ich ansonsten keinen Vollzeitjob, weil das nämlich später meine Hauptkunden sind mit asozialen Hunden.

    Beides ist wichtig!! Sie müssen lernen mit Aggression umzugehen, also müssen sie sie zeigen dürfen, aber kontrolliert und angeleitet und mit jemandem, der weiß, wann eingeschritten werden muss!

    Und ich kann Dir sagen, dass es auch genug Männer in der Hundeszene gibt, die das ganz genauso sehen!

  • 17. Mai 2014 at 7:46

    Du hast NICHT richtig gelesen!!

    Das steht weder, dass Hunde permanent an der Leine gehen sollen, noch dass sie keine sozialen Kontakte habe dürfen! Das ist lediglich das, was Du hineininterpretierst.

    Und ich finde es durchaus sinnvoll, wenn Eltern sich in Kinderstreiterein einmischen, denn genau wie junge Hunde, sind Kinder durchaus ungehemmter und müssen Hemmungen lernen. Sonst regt sich hinterher wieder jeder auf, wenn ein 13-jähriger einen 11-jährigen absticht oder halb tot tritt…

  • 17. Mai 2014 at 7:48

    Genau!! Du kannst es Dir erlauben, weil Dein Hund so ist, wie er ist. Aber so ist eben nicht jeder Hund…
    Und wer glaubt, dass das immer die Schuld vom Besitzer ist, wenn ein Hund nunmal nicht jeden anderen mag, der irrt gewaltig und kommt eindeutig nicht beruflich aus der Hundeszene!

  • 17. Mai 2014 at 7:49

    Claudia Martin Doch, sie lesen es, wie Du siehst und sind alle klar dagegen und finden, dass es Blödsinn ist. Allerdings haben die meisten dieser Leute wohl noch nie Kontakt zu einem Hunderudel gehabt, noch nie Kontakt zu einem Hund, der andere Hunde nunmal nicht perse mag oder eben einen von den Hunden, die immer gewinnen, wenn sie andere niederknüppeln!

  • 17. Mai 2014 at 7:53

    Etwas anderes steht da nicht!!

    Und wenn das Wissen Halbwissen und gar keinem Wissen ist, befinde ich mich glücklicherweise in – wie ich finde – sehr guter Gesellschaft von vielen anderen Hundetrainern und Verhaltensforschern, die das genauso sehen.

    Aber wie ich etwas weiter oben schon erwähnt habe. Wenn Du glücklich mit Deiner Meinung bist, dann freue ich mich. Ich bins mit meiner Meinung! Und zu dem noch sehr sicher, weil ich das, was ich da schreibe genauso mit eigenen Augen an Hunden und Wölfen gesehen habe. Dann lagen die auch echt falsch!! Doofe Viecher!! ;o)

  • Filou Excalibour
    17. Mai 2014 at 9:15

    Jennifer Gutmann, mein Hund ist nicht so zur Welt gekommen und war auch nicht so, als ich ihn zweijährig bekam. Niemand behauptet, daß immer der Besitzer schuld ist und niemand erwartet, daß jeder Hund jeden anderen mag. Aber wir haben die Möglichkeit, sowohl Menschen wie auch Hunde positiv zu beeinflussen, damit sie in besagten Situationen sicher und berechenbar reagieren. Verunsicherung ist oft das Problem der Mißverständnisse zwischen Mensch und Hund und fremden Menschen mit Hunden. Mir persönlich ist es lieber, einem Hundehalter entgegen zu rufen: alles okay!, als ein peinliches Gegacker anzustimmen sobald irgendwo ein Hund auftaucht. Es ist das Ziel meiner Hundeerziehung, Verunsicherung zu beseitigen statt zu verursachen, und mit diesem Anspruch sind meine Hunde zuverlässig, sicher und belastbar in der Umwelt unterwegs, und damit habe ich andere Mensch-Hunde-Teams erfolgreich gecoacht. Einen Trainer, der seinen Kunden empfiehlt, den Kontakt zu anderen Hunden zu unterbinden und hochnotpeinliche Erkrankungen vorzutäuschen um sich Situationen zu entziehen, die eigentlich mit ein wenig Sachverstand händelbar sind, diesen Trainer kann ich niemandem empfehlen.

  • 17. Mai 2014 at 9:17

    Jennifer Gutmann sag mal merkst du nicht, wie provokativ und ich sag mal "dumm"du hier pauschalisierst und los schießt? Mag ja sein, dass du ab und an mit bis zu 5-6 Hunden unterwegs bist. Übrigens braucht kein Hundebesitzer einen unfundierten Artikel um in so einem Fall den eigenen Hund zurück zu nehmen, man ist ja nicht ganz stupide im Idealfall! Sieh mal bitte ein, dass DU damit eine Ausnahme darstellst auf gewissen Weise! Ich hab das hier alles recht interessiert gelesen und für mich stellt sich das hier alles in allem so dar, dass hier ein Mädel, das des öfteren in die Verlegenheit kommt mit einer arg großen Anzahl von Hunden zu spazieren, ihren Frust über Begegnungen mit anderen Hunden nieder schreibt. Dass mit 5 Hunden an der Leine, Hundebegegnungen anstrengend sein könne, kann ich mir redlich vorstellen. Ich kapier letzten Endes nur nicht, warum du da vom Recht zu verteidigen sprichst. Mit so vielen Tieren bist du doch klar im Vorteil!

  • 17. Mai 2014 at 9:20

    Jennifer Gutmann was schreibst du denn hier für ein Scheiß? Du vergleichst Hunde mit Kindern, legst den Kindern jetzt auch noch Waffen in die Hände, potenziell geht deiner Meinung nach alles gern auf einander los und sämtliche Begegnungen sind für dich offensichtlich IMMER erstmal "brenzlig" nach deinen Worten. Was hast du denn nur für ein Weltbild?

  • 17. Mai 2014 at 11:06

    In diesem Artikel geht es nicht darum, einen Hund permanent an der Leine zu halten und auch nicht darum, dass das artgerecht ist oder eben nicht!
    Man muss sich als Mensch verständigen, ob sein eigener Hund gut mit anderen kann oder nicht. Für mich persönlich bedeutet das, dass der Hund bei Begegnungen mit anderen Hunden und Menschen so lange unter direkte Kontrolle (im Zweifelsfall auch an die Leine) zu nehmen ist, bis das Gegenüber mir die Erlaubnis zu einer freien Begegnung gibt.

  • Regina Brieske
    17. Mai 2014 at 12:04

    Liebe Kollegin Gutmann – und vorab schon mal liebe Grüße an die ATN, meiner alten Ausbildungsstätte 🙂 – Du hast recht, wenn Du es so meinst, dass meine Kritik nicht qualifiziert war. Das tut mir leid und es war meinem Ärger geschuldet (und vielleicht auch dem Umstand, dass ich gerade den Bloch-Beitrag im neuen Buch von Kitchenham "Wissen Hunde, dass sie Hunde sind?" – sehr empfehlenswert!! – gelesen hatte 🙂 ), jedenfalls habe ich damit die Diskussion sicher nicht nach vorn gebracht, sondern nur meinem Ärger Luft gemacht. Sorry! So, und falls jetzt trotzdem noch jemand wissen möchte, was mich geärgert hat: Dieser Vergleich Familie Wolf mit Hunde-Mensch-Team. Bitte, bitte, hört doch endlich damit auf – Wölfe sind Wölfe und Hunde sind Hunde. Sie sind eigenständige Spezies und Ihre Ökologien sind völlig andere. Dann verirrst Du Dich in die Biochemie und behauptest hormonelle Prozesse bei einem Tier, dass vom Besitzer zu einem anderen Hund vorgeschickt wird und dort häufiger "gewinnt" (was meinst Du jetzt mit "gewinnen"? Dass er das andere Tier aus dem Territorium vertreibt oder was?), die so nicht stattfinden. Damit manifestierst Du selbst Vorurteile, wo Du doch eigentlich gegen andere Vorteile schreibst. — Was Du Dir von Hundehaltern im Umgang mit einander wünscht – damit hast Du doch völlig recht, liebe Kollegin. Aber das erreichst Du doch nicht mit solchen Anwürfen gegen die, die sich nicht wünschenswert verhalten. Was soll die Polemik? Gerade wir, die doch unseren Ausbildungsstätten mit Kenntnissen über die Kynologie und Ethologie des Hundes so gute wissenschaftlich fundierte Grundlagen erhalten haben, wir sind doch gefordert sachliche Überzeugungsarbeit zu leisten (viele Menschen wissen es doch nicht besser) und den anderen auch ernst zu nehmen. Lg an alle DiskutantInnen aus Bremen Regina Brieske (Ihr findet mich auch hier auch auf der fb-Fanseite Tierheilpraxis Regina Brieske und unter http://www.tierheilpraxis-brieske.de )

  • Barbara Graf
    17. Mai 2014 at 13:37

    Klasse (y)

  • Ali X Li
    19. Mai 2014 at 21:50

    nja einen Hund immer an der Leine zu haben, egal welcher Rasse, ist wohl Tierquälerei

  • Ricky Christandl
    23. Mai 2014 at 8:20

    Also an der leine haben die hunde so richtig auslauf. Bravo welch blödsinn.

  • Ali X Li
    25. Mai 2014 at 13:35

    …und in der Schweiz auch nicht erlaubt!

  • Elisabeth Harant
    10. Oktober 2016 at 16:57

    Ob Freilauf, Leine oder Schleppleine ist doch hier das Thema – gekoppelt mit Hundekontakt. Die Entscheidung darf doch bitte jedem Hundehalter überlassen sein ohne sofort persönliche „Fehl- oder Ver- Urteile“ zu fällen. Meine zwei Hunde gehen an der Leine im Straßenbereich. An der Schleppleine (10 und 15 Meter) im Wald auf den Wiesen und Feldern und haben Freilauf (wenn es denn überhaupt noch Gegenden dafür gibt) wo kein Wild (vermeintlich) ist. Bei Hundebegegnungen wird erst einmal abgeschnuffelt und dann eventuell … Wo ist also hier ein Problem was zum diskutieren wäre? Und ja – ich bin kinderlos und habe zwei „vierbeinige bellende Kinder“.

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