STOPPT GAZPROM – SCHÜTZT DIE ARKTIS!

Now Reading
STOPPT GAZPROM – SCHÜTZT DIE ARKTIS!

Als weltweit erster Konzern fördert Gazprom mit der Bohrinsel Prirazlomnaya in der Petschorasee Öl aus arktischen Gewässern. Am 1. Mai hat ein Tanker von der Plattform den Hafen von Rotterdam erreicht, um den europäischen Markt zu beliefern. Mit der Förderung setzt das Unternehmen eine einzigartige Region dem Risiko einer schweren Umweltkatastrophe aus.
[AdSense-B]

Aufgrund der extremen Bedingungen sind Ölbohrungen in der Arktis extrem riskant. Es gibt keine wirksame Methode, um Öl aus eisbedecktem zu bergen, und es gibt keinen wirksamen Notfallplan, auf den Gazprom zurückgreifen könnte. Die Ölförderung bedroht mehrere Naturschutzgebiete, die sich in der Nähe der Prirazlomnaya befinden.

Fordern Sie mit uns den Chef von Gazprom Germania, Vyacheslav Krupenkov, auf, seine Postion und Einflussmöglichkeiten in dem Unternehmen zu nutzen und sich für ein Ende der Ölförderung in der Arktis einzusetzen!

 

AUS DER ARKTIS NACH

Im Dezember 2013 hat Gazprom die Ölförderung mit seiner Bohrinsel Prirazlomnaya in der Petschorasee aufgenommen. Am 1. Mai ist die erste Lieferung mit dem Öl aus der Arktis im Hafen von Rotterdam angekommen.

[AdSense-A]

SCHÜTZT DIE ARKTIS

Achtzig Greenpeace-Aktivisten und die Greenpeace-Schiffe Esperanza und Rainbow Warrior III protestierten bei der Ankunft des Öltankers im Hafen von Rotterdam – darunter auch sieben Aktivisten, die schon einmal gegen die Gazprom-Ölförderung in arktischen Gewässern im Einsatz waren.

Im September 2013 erregte der Fall der „Arctic 30“ weltweit Aufmerksamkeit. Die dreißigköpfige Crew des Greenpeace-Schiffes Arctic Sunrise war nach einem friedlichen Protest an der Plattform festgenommen worden.

Zwei Monate lang mussten die 28 Aktivisten und zwei Journalisten anschließend in russischer Untersuchungshaft verbringen. Weltweit solidarisierten sich Menschen mit den „Arctic 30“ und forderten ihre Freilassung. Erst nach einer von Präsident Putin eingebrachten Amnestie konnten die Aktivisten das Land wieder verlassen.

[AdSense-C]

Nicht zuletzt aufgrund der extremen Wetterbedingungen in der Arktis ist das Unfallrisiko für Offshore-Bohrungen in dieser Gegend besonders hoch. Ein Ölunfall in der Petschorasee hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit eine schwere ökologische Katastrophe zur Folge. Weltweit gibt es kein erprobtes Verfahren, mit dem Öl, das unter eine Meereisfläche ausläuft, wieder geborgen werden kann. Ein von Gazprom nur summarisch veröffentlichter Notfallplan strotzt vor Lücken und lässt viele Sicherheitsfragen ungeklärt.

Auf unserer interaktiven Karte können Sie sich umfassend über den aktuellen Standort des Tankers und den Transport des Öls nach Europa informieren.

Ähnliche Beiträge:


What's your reaction?
Love It
0%
Like It
0%
Want It
0%
Had It
0%
Hated It
0%

Leave a Response