PETITION: Düsseldorf Rheinkirmes im Jahr 2014 – Die stummen Schreie der Kirmes-Ponys

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PETITION: Düsseldorf Rheinkirmes im Jahr 2014 – Die stummen Schreie der Kirmes-Ponys

Offener Brief an den Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Geisel,

Sie sind seit wenigen Wochen im Amt und sicherlich noch voll mit der Anfangskoordination ihres neuen Wirkungsbereiches belastet. Trotzdem müssen wir mit einem Anliegen an Sie herantreten, das auf den ersten Blick sekundär, auf den zweiten Blick gesellschaftlich ausgesprochen relevant ist.

Man sollte meinen, dass im Jahr 2014 eine Diskussion um den Einsatz von Tieren im Zirkus und in Kirmesbetrieben schon lange überflüssig sein müsste – sie ist es nicht. Nach wie vor werden zur primitiven Unterhaltung einer johlenden Menge sowohl physisch als auch psychisch gequält. Zulassung, Kontrolle und Genehmigung von Gastspielen liegen ausschließlich bei Städten und Kommunen.

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Wenn man sich nur ein wenig mit der Materie befasst und auch nur ansatzweise Ahnung von Tieren hat, dann erkennt man bei den tierischen Arbeitssklaven eine auffallende Gemeinsamkeit. Sie haben gebrochene Augen. Es ist das Zeichen ihrer Resignation. Sie sind ihren Peinigern und der johlenden Menge hilflos ausgeliefert. Als Mittelpunkt des Geschehens werden sie vor den Augen aller gequält, gedemütigt und geknechtet, nicht jedoch wahrgenommen.

Nun werden Sie vielleicht sagen „Haltet mir diese kindischen vom Leib. Haben die nichts Wichtigeres zu tun, als wegen ein paar Kirmesponys herumzunörgeln?“ Nun ja, gehen Sie davon aus, dass wir gar nicht so kindisch sind. Wichtigkeit ist außerdem eine Frage der Definition. Vielleicht ist schon die Frage nach Wichtigkeit unberechtigt, denn wer gibt uns eigentlich das Recht und den Maßstab die Wichtigkeit von Leben für fühlende Wesen zu staffeln? Oder maßen wir uns an, den Maßstab selbst festsetzen zu können?

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Über die Tatsache, dass Tiere fühlende Wesen sind, dürfte kein Zweifel bestehen. Betrachten wir die Angelegenheit also ganz pragmatisch. Am Samstag haben Freunde von Rock the Nature den Reitbetrieb der Familie Deinert auf der Düsseldorfer Rheinkirmes über Stunden observiert. Es handelt sich um einen Personenkreis, der seit Jahren mit Pferden vertraut ist. Obwohl eines der Tiere schon ständig einnickte, wurden sie alle – ohne ausgewechselt zu werden – über mindestens 5 Stunden ohne Unterbrechung und Versorgung zur Arbeit gezwungen. Die Tiere wirkten apathisch, ausgemergelt und krank.

Städte und Kommunen haben es in der Hand, die völlig sinnfreie Qual zu beenden, indem sie solchen Betrieben erst gar keine Gastspielgenehmigung erteilen. Wenn das erfolgt ist, muss aber zumindest konsequent kontrolliert werden. Dabei sollte das Wohl der Tiere und nicht die Arbeitslaune der Kontrolleure die Grenzen setzen. Wildtiere im Zirkus und Arbeitstiere auf der Kirmes sind ein Relikt aus dem Mittelalter. Es war eine Zeit, als man Hexen verbrannte, und Behinderte zur Schau stellte. Diese Zeit ist Gott sei Dank vorbei. Jetzt heißt es, die letzten Überbleibsel der dunklen Epoche zu eliminieren. Die Zukunft wird sich nur noch mit dem , aber nicht mehr gegen ihn gestalten lassen. Rock the Nature wird die Themaatik auch dem Deutschen Städtetag präsentieren.

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Rock the Nature, tausende Organisationen, unzählige Aktivisten und Millionen von Tierfreunden bauen gerade eine immer größer werdende Phalanx gegen die gewerbliche Quälerei von Tieren auf. Schon bald wird es keine Zirkusvorführung und keine Kirmes mit Tiereinsatz geben, die nicht ins Visier genommen werden. Gehören Sie zu den Politikern, die den Bürgern beweisen, dass ihnen Tierschutz am Herzen liegt. Das ist der Schlüssel zum politischen Erfolg.

Wir alle vertrauen auf Sie.

Rock the Nature – weil wir den Stimmlosen eine Stimme geben.

Hier geht’s zum kurzen von der Rheinkirmes und einem völlig gebrochenen Pony

Hier geht’s zur Petition
[sc:petitionsbutton url=“https://www.change.org/de/Petitionen/natalia-fedossenko-ob-in-d%C3%BCsseldorf-thomas-geisel-beenden-sie-das-leiden-der-ponys-auf-der-d%C3%BCsseldorfer-rheinkirmes“ beschreibung=“OB in Düsseldorf Thomas Geisel beenden Sie das Leiden der Ponys auf der Düsseldorfer Rheinkirmes!“ ]
via Rock the Nature

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25 Comments
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  • 18. Juli 2014 at 20:07

    Sowas geht garnicht!
    Ich war gerade dort und habe dort ein paar Minuten gestanden, die Tiere hatten nicht einmal Wasser! ( Bei 34 Grad! )

  • Schaue Net So Dumbacke
    18. Juli 2014 at 21:06

    das iss keine tierhaltung mehr ich sagte gerade zu meinen mann ob die Tiere heute wasser hatten glaube ich net und jetz lese ich es von dir man sollte die lizens nehmen

  • 18. Juli 2014 at 21:53

    DAS SOWAS UBERHAUPT NOCH ERLAUBT IST ………..

  • 19. Juli 2014 at 5:36

    Es sollte komplett verboten werden ich würde keins meiner kinder dort reiten lassen! Ich lasse selbst mein eigenes pferd bei diesen Temperaturen stehen und reite erst abends wenns kühler ist!

  • 19. Juli 2014 at 5:37

    Nicht nur die lizenz …die tiere gleich mit entziehen!

  • 19. Juli 2014 at 14:49

    Es ist unfassbar.Dies gehört endlich verboten.

  • 20. Juli 2014 at 10:56

    Genau, Tiere abnehmen und Betrieb schließen .

  • 20. Juli 2014 at 20:08

    Egal auf welcher Kirmes man ist tun die Pferde mir leid. Wie oft ich schon mit dem gedanken gespielt hane einfach aufs erste Pferd zusteigen und dann weg zureiten meistens sind die Pferde ja auch miteinander verbunden.

  • Magenta Mundt
    20. Juli 2014 at 20:43

    Bitte verbieten !

  • Nina Torres
    20. Juli 2014 at 21:00

    Arme Tiere..

  • Jens Schulz
    20. Juli 2014 at 22:07

    Ihr habt so Recht, nur leider den falschen Adressaten gewählt. Der Oberbürgermeister von Düsseldorf ist noch bis zum 01.09.14 Dirk Elbers. Für nächstes Jahr passt der Ansprechpartner dann allerdings.

  • Jenny Reschke
    20. Juli 2014 at 22:44

    Solche geldgierigen Schweine….. Wenn ich könnte wie ich wollte!! Solche Menschen besitzen kein Herz…. EUCH müsste man das gleiche zufügen,IMMER und IMMER wieder!!!!!Solche Menschen sind das ALLER letzte

  • Monika Voznica
    21. Juli 2014 at 11:01

    Es ist grausam, dass die Tiere – immer noch und immer wieder- so leiden müssen. Geändert wurde trotz guten Willen bisher nichts

  • 21. Juli 2014 at 14:50

    In der Sache gut und absolut richtig, dass man sich für die Kirmesponys einsetzt, leider missfällt mir der reißerisch-pathetische Ton total, sodass ich sowas nicht unterschreiben kann. Als Beispiel reicht schon "die stummen Schreie der Kirmesponys". Mit sachlichem Text wäre die Petition sicherlich mehrheitsfähig.

  • 21. Juli 2014 at 15:36

    Könntet ihr gleich auch bitte die Arbeit verbieten? Ich rackere da auch 8 Stunden ohne ausgewechselt zu werden und das nur, damit es meinen Chefs noch besser geht…

  • 21. Juli 2014 at 18:48

    Geldgeile Tierquälerei…. Bitte verbieten mit einer hohen Geldstrafe ! 🙂

  • Gregor Mastalerz
    22. Juli 2014 at 6:04

    Wenn die Städte die Genehmigung nicht erteilen ,dann landen die Ponys beim Metzger.Erst überlegen welche Folgen es hat und dann handeln.Die Tiere sollten den Besitzern ganz abgenommen und in eine Lebensartgerechte haltung abgegeben werden.

  • 22. Juli 2014 at 11:41

    Das macht mich einfach traurig…..

  • Britta Müller
    23. Juli 2014 at 10:08

    Schon klar,daß es für so einen emotionslosen,abgestumpften Typ,wie du einer bist,die"Sache" zu pathetisch rüberkommt.Wie schade,daß man dich nicht,für nur ein paar Tage,in eines dieser Ponys transformieren kann!!!!!!

  • 23. Juli 2014 at 12:26

    Britta Müller Schade, dass mal wieder facebook-typisch auf absolut unsachlicher Ebene sofort losgeschossen wird, wenn mal (sachliche) Kritik kommt…

  • 23. Juli 2014 at 21:07

    Du hilfst den Ponys nicht weil der Text oder die Schreibweise dir nicht gefällt ??Aber leider hilfst du den Ponys nicht dadurch !! Wichtig ist doch nur das den Tieren geholfen wird. Wenn Du den Tieren helfen möchtest , dann tu es auch . Nur das Zählt am Ende.Wir Menschen streiten und die Ponys ziehen schon zu dem nächsten Rummel. Also gib deinem Herzen einen Stoß. 🙂

  • Sandi Surrander
    24. Juli 2014 at 14:00

    Liebe Tierschützer! Falls es euch nocht nicht aufgefallen ist, stehen die Pferde in den stadtnahen Reitställen von Düsseldorf bis Mühlheim im Winter monatelang in der engen Box. Den GANZEN TAG, "um die Koppeln zu schonen". Das ist die wahre Tierquälerei. Ein Pferd auf 3×3 Meter den ganzen Tag in einer Box einzusperren. Diese Pferde sieht man nicht, weil sie ja im Reitstall sind und ihre Verhaltensstörungen werden von den Stallbesitzern einfach ignoriert. Trotzdem ist es Alltag. Die Pferde werden höchstens mal in eine Führmaschine gestopft und müssen dort auch im Kreis gehen ohne Gnade und ohne das nächste Pferd berühren zu dürfen. Auch in der Box können sie mit anderen Pferden nicht durch die Gitterstäbe kuscheln. Aber die Pferde sehen dabei gut aus und freuen sich aus schierer Verzweiflung und Langeweile, wenn man als Mensch den Stall betritt. Also sieht man immer glückliche Pferde, wenn man in solche Ställe kommt. Kontrolliert also nach, ob die Pferde im Winter bei Sonnenschein auf einem Auslauf stehen. Das Ponyreiten ist also noch die reinste Wohlfahrt im Vergleich zu dieser verrückten Boxennutzung. Eine Box muss ein Schlafplatz bleiben und darf nicht als Gefängnis oder Parkplatz tagsüber genutzt werden.

  • 1. August 2014 at 19:25

    Ich habe diese Ponies auch gesehen…es war ein schreckliches Bild…und da macht die reißerische Überschrift gar nix

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