Die Situation in Rumänien

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Die Situation in Rumänien

Dieser Text beschreibt eindringlich, authentisch und REALISTISCH! die vorherrschende Situation in Rumänien und warum unser Einsatz so zwingend nötig ist:

In den Jahren 2006-2007 war das Public Shelter in in einem dermaßen erbärmlichen Zustand, dass es die Welt schockierte. Im April 2007 habe wir es dann geschlossen und seitdem haben wir nur noch Ärger. Sie haben die Hunde illegal eingefangen, wir haben die gerufen und sind ihnen nächtelang gefolgt, es war die schwerste Zeit für mich, viele nationale und internationale TV-Sender berichteten über das Todestierheim Giurgiu. Wir haben alles seit damals in unseren Alben, beginnend mit dem Moment, als mein Leben sich total veränderte: Hunderte Hunde, gefangen im Tierheim, um einen langsamen Tod zu sterben. Ein schwerer Kampf gegen die Stadt begann, Die Menschen hier wussten von nichts, weil auch viele verschiedene Meinungen herrschten. Aurelia Loaca wurde dann meine „Lehrerin“, sie gab mir die Kraft und sie fuhr über 300km nach Giurgiu, um mir beiseite zu stehen. Sie war sozusagen, eine meiner Waffen. Denisa, eine Journalistin aus Giurgiu die andere. Nachts um 3 Uhr habe ich die beiden angerufen und um Hilfe gebeten und sie waren immer da. Gleichzeitig habe ich Dr. Aurelian Stefan und seinen wundervollen Bruder kennen gelernt.

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So haben wir eine Kastrations-Kampagne in Giurgiu gestartet, um wenigstens ein bisschen die Population einzudämmen.Zu dieser Zeit hatten wir keine internationalen Kontakte und keine Unterstützung. Wir trafen uns wöchentlich mit einigen Freunden und haben die Katrationen aus eigener Tasche finanziert. Die Schwester einer Freundin heiratete auch zu dieser Zeit und meine Freundin spendierte das Geld, welches eigentlich für die Hochzeit war, für die Kastrationen. Es war wirklich eine harte Zeit aber wir waren so darauf angewiesen. Mariusa Rentea…erinnert Ihr Euch noch? Manchmal war es so kalt oder es hat nur geregnet und wir waren fast alle krank deswegen, weil wir gar keine Zeit hatten, uns zu erholen, aber es hat sich gelohnt: von 2007 bis 2011 haben wir 2500 (Hunde und Katzen) kastrieren können in einer ziemlich inhumanen Umgebung. Kein Internet, ohne Kenntnis internationaler Adoptionsprogramme- und Tierrettung. Wir haben alle das Beste getan, was wir nur tun konnten. Ich sage nochmal, das war die härteste Zeit meines Lebens, ich habe immer noch Albträume, wenn ich an die Hunde im Public Shelter denke: tote, angefressene Körper, verletzte Hunde…..Das werde ich nie vergessen können.

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Ich habe noch aus dieser Zeit und weiss auch noch genau, als wir am 1. Dezember 2006 das erste Mal mit einigen anderen dort sauber machten, Iulia Capatina war dabei, kennt Ihr sie noch? Zu dieser Zeit waren Tötungen erlaubt, aber die Stadt arbeitete illegal so konnten die das nicht so machen. Aber hunderte von Hunden starben an Hunger und permanenten Vergiftungen und wir versuchten die offiziellen Veterinärstellen aufzurütteln. 2008 wurden dann die Tötungen in Rumänien verboten, so fingen wir an, Druck auf die Behörden zu machen, um Kastrationsprogramme ( Spay, Neuter, Return) ins Leben zu rufen, jeder, der das liest weiss um die Wichtigkeit dieses Projektes. Um es kurz zu erklären: SNR ist die einzige Möglichkeit, das Problem der zu lösen, aber die rumänischen Behörden bevorzugen CKK, also Catch-Close-Kill, das löst das Problem zwar nicht, bringt aber viel Geld. Auch für die Wahlen der Abgeordneten. SNR arbeitet, um die Population einzudämmen, das geht bestimmt nicht in den Tierheimen, das Übel muss an der Wurzel gepackt werden und rumänsiche behörden aufgeklärt werden, was es heisst, ein anständiges Tierheim unter zivilen Bedingungen zu führen. Als Beispiel: 90% der Hunde werden von 50% der Anwohner akzeptiert, so hätten sie draußen ein besseres Leben als in diesen Tierheimen.

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Das Resultat unseres Drucks auf die Behörden war, dass nun nicht mehr eingefangen werden durfte und wir arbeiteten weiter an unserem Projekt. Nach einiger Zeit durften die wieder an ihr Werk, aber wir übten weiterhin massiven Druck aus, dass wir die gefangenen Hunde kastrieren konnten, bei 50-70 Hunden pro Woche riefen wir Dr. Aurelian, dass er am Ende der Aktionen zum kastrieren kam, danach wurden die kastrierten Tiere wieder frei gelassen. Die ließen damals auch die kastrierten Tiere in Ruhe. Für spezielle Tiere versuchten wir damals schon, Pflege- oder Endstellen zu finden. Ich kann alles mit Bildern, Videos und Mitschnitten aus TV-Sendungen belegen. Leider machte die Stadt Giurgiu dann den größten Fehler: 2011 wurde ein Vertrag mit dem übelsten (Veneciuc Vili) zum Tierheimleiter geschlossen. Wir kämpften bis zum letzen, er hat mich gehasst wie der Teufel die arme Seele, aber leider den längeren Arm gehabt, unterstützt von den Behörden und Leuten, denen er einen Job verschaffte. Außerdem wurde derzeit das Tötungsgesetz verabschiedet und die haben ja jemanden gebraucht, der das macht.

Da wurde ich auch sehr krank, einfach wegen dieser ganzen Situation, habe aber noch 150 Hunde aus dem Shelter geholt, um sie vor diesem Vili zu retten. Und dann endlich gab es MAP! 2 Jahre habe ich zwischen MAP und Krankenhaus gelebt, aber jetzt kann ich endlich mit meinen Engeln arbeiten. Ein großes, wundervolles Team findet zusammen! Freundschaften, ja, sogar mehr als Freundschaften wurden geschlossen Ich war online und Gott schickte mir die besten Menschen, die es gibt, gerade nach dem wieder erlassenen Tötungsgesetz. Rumänien und speziell Bukarest versanken in einem Blutbad, da die Behörden tatenlos zusahen. Deswegen war es so wichtig, in Giurgiu etwas zu tun und hfften, das Public Shelter entgütltig schließen zu können, aber sie machten weiter und weiter…..und das Problem war das gleiche wie zuvor. Gegen die Behörden vorzugehen, bringt den Hunden im Endeffekt auch nichts, so haben wir uns dann entschlossen, eine Organisation zu suchen, die in Giurgiu nicht bekannt ist, in nichts involviert ist, auch nicht in die Streitereien innerhalb der Stadt zwischen den einzelnen Tierschützern, denn NUR füttern hilft auf Dauer nicht! So haben wir wieder über ein Projekt nachgedacht, das Kastrationen, Adotionen un Hillfe im Shelter beinhaltet. Ein Projekt, dass die Probleme lösen soll! Und genau zu dieser Zeit meldete sich ganz spontan DsN, um Hilfe für das Shelter anzubieten, der erste Teil war geboren! Und jetzt sind wir wieder auf einem langen, steinigen Weg, da gleich nach Bekanntgabe viele „Tierschützer“ anfingen, über uns zu lästern, so dass ich diese jetzt frage:
1. Wisst Ihr wirklich, was in Rumänien passiert?
2. Seid Ihr wirklich so sensationslüstern und seht nicht, was hinter diesem Projekt steht? Wir reden über Angelegenheiten, die organisiert werden müssen. Was wollt Ihr wirklich?
3. Ich hätte es so gerne, dass solche Projekte überall in Rumänien starten…..was hättet Ihr gerne? Wen füttert Ihr?
Magda Radu
Anwältin und Leiterin des privaten Tierheims in Giurgiu Magdas Angels Place (MAP)

Wenn Du für dieses Projekt möchtest kannst Du das hier tun:

Entweder durch Futterspenden an:

sagt Nein zum Tiermorden e.V.
Heymannstr.32
51373 Leverkusen 

oder durch finanzielle Unterstützung um direkt in Rumänien Futter und dergleichen kaufen zu können:

Deutschland sagt Nein zum Tiermorden e.V. 
Kto: 100093236 
Blz: 37551440 
Sparkasse Leverkusen
Bic:WELADEDLLEV
Iban: DE19 3755 1440 0100 0932 36

Gemeinnützig anerkannt unter
Steuernummer 230/5760/1599
Finanzamt Leverkusen
(Deutschland sagt Nein zum Tiermorden e.V. ist seit dem 13.06.2012 eingetragener Verein mit dem Aktenzeichen: Amtsgericht Köln VR 17294 )

Tausend Dank an alle für die tolle Unterstützung !

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