Das sind die wahren Probleme der Tierheime und wie sie versuchen damit umzugehen

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Das sind die wahren Probleme der Tierheime und wie sie versuchen damit umzugehen

Die Anzahl verwaister und ausgesetzter Tiere nimmt immer mehr zu. Da spielen Tierheime eine wichtige Rolle. Die Menschen, die dort haupt- oder ehrenamtlich arbeiten, müssen permanent viel Arbeit verrichten und können trotzdem nicht immer den Tieren ein richtiges Zuhause bieten.

Die Animal Protection Society in Henderson, NC ist eine Institution, die versucht, kranken und ausgesetzten Tieren zu helfen. In einem Interview mit einer freiwilligen Mitarbeiterin wird deutlich, welche Schwierigkeiten Tierheime zu bewältigen haben. Als das gegründet wurde, war alles noch sehr spartanisch, es gab keine Heizung und die ausgesetzten Tiere froren im Winter.

Dank Aufrufen im sozialen Netzwerk wurden immer mehr Menschen auf die Not der Tiere dort aufmerksam. Die Anteilnahme war so groß, dass auch eine offizielle Seite des Tierheimes im sozialen Netzwerk gegründet wurde. Ohne die Hilfe der Aufrufe hätte es keine Verbesserung der Zustände dort im Tierheim gegeben. Die offizielle Seite des Heimes wird regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht.

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So können Menschen, die bereit sind etwas zu spenden, immer sehen, wofür ihre Spenden verwendet werden. Am Anfang mussten Tiere teilweise getötet werden, da sie in der Kälte einen Kältetod gestorben wären, allerdings nicht alle im Tierheim untergebracht werden konnten. Dies war die Hauptmotivation, solch einen Aufruf im sozialen Netzwerk zu starten. Jeder freiwillige Helfer ist willkommen und wird gebraucht. Aber nicht nur und kommen ins Tierheim auch Hamster, Erdmännchen, Hasen und andere Tiere.

Hauptsächlich sind es aber die Hunde, denen dieses widerfährt. Viele Menschen überlegen sich nicht genau, welche Verantwortung sie damit übernehmen müssen, wenn Tiere angeschafft werden. Besonders im Sommer, wenn die Menschen in fahren wollen wissen sie oft nicht, wohin sie das Tier in Pflege geben sollen. Im Augenblick gibt es in der Animal Protection Society zehn freiwillige Helfer – langfristig werden aber noch viel mehr helfende Hände gebraucht.

Niemand wird reich von der Arbeit, allerdings kann sie Menschen wirklich mit Stolz erfüllen. Mehr als 8000 Tiere konnten durch die Organisation schon gerettet werden. In den meisten Fällen werden die Tiere abgegeben, weil sie nicht kastriert wurden und es zu unfreiwilligem Nachwuchs kam. Auch ein Umzug sind Gründe für das Abgeben der Tiere. Allerdings ist dies laut der freiwilligen Mitarbeiterin oft eine Ausrede.

Besonders schlecht geht es natürlich den kranken Tieren, denn sie brauchen besondere Behandlung. Diese kostet in vielen Fällen auch sehr viel Geld und die Tiere haben eine geringere Aussicht auf Vermittlung. Gerade deswegen sind das Tierheim und die Organisation auf jede mögliche Spende angewiesen. Allein die Tierarztkosten betrugen im letzten Jahr 95.000 Dollar. Geld, das erst einmal durch Spenden zusammenkommen muss.

Denn ohne Spenden kann das Heim nicht weitergeführt werden und die Organisation nicht ihre Arbeit fortsetzen. Kastrieren, Entwurmung und andere Behandlungen sind nötig, damit die Tiere vermittelt werden können und mit anderen Tieren zusammen gehalten werden können.

All das wird durch die Spenden finanziert, denn die Organisation ist eine sogenannte non-profit-organisation. Dies bedeutet, dass das Ziel der Organisation nicht der Gewinn ist, sondern einfach den Tieren zu helfen und ihnen ein schönes neues Zuhause zu geben.

–> https://www.facebook.com/pages/Ruin-Creek-Animal-Protection-Society-of-Henderson-NC/192733960797149

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