Die Tierbefreiungsfront und ihre Aktionen

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Die Tierbefreiungsfront und ihre Aktionen

Die ‘Animal Liberation Front‘, kurz ALF oder auch Tierbefreiungsfront genannt, ist eine militante Organisation, die es sich zum Ziel gemacht hat, zu befreien. Die Organisation geht dafür auch gewaltsam vor.

Mit ihren Aktionen möchte die Organisation auch auf Tierversuche und gewaltsame Tötungen von Tieren aufmerksam machen. Die Betreiber von Tierfarmen wie Pelzzuchten und Schlachthöfen sollen so wirtschaftlich geschädigt und zum Nachdenken gebracht werden.

Nutzen normale Aktionen nichts, beziehungsweise erzielen nicht den gewünschten Erfolg, so wenden die Aktivisten der Organisation auch Gewalt an. Wichtig ist hier aber immer, dass kein Mensch oder Tier dabei zu Schaden kommt. Die Organisation möchte nur dort, wo Tiere gequält und misshandelt werden, ein Zeichen setzen. Durch finanzielle Schädigung soll dazu beigetragen werden, dass die Qual der Tiere ein Ende hat.

8492109alf-jpgDie Organisation ist besonders in den USA und Canada aktiv. Durch die teilweise militanten Aktionen interessiert sich mittlerweile das FBI für die Aktivisten, da sie bereits den Status einer Terrorgruppe erhalten haben. Die ELF oder auch ‘Earth Liberation Front‘ arbeitet in gleicher Weise. Auch diese Organisation hat es sich zum Ziel gesetzt, sich nötigenfalls auch gewaltsam für die und Tiere einzusetzen.

Eine bekannte Aktivistin aus Kanada ist Rebecca Rubin, die insgesamt sieben Jahre auf der Flucht war. Der jungen Frau wird vorgeworfen, bei Pferdebefreiungsaktionen dabei gewesen zu sein und in mehreren Fällen gelegt zu haben. Ein Grundsatz der Organisation ist es, Menschen, die Tieren Leid zufügen und sie sogar töten, wirtschaftlich zu schädigen. Brandstiftung ist eine schwere Waffe der Organisation, um ein wichtiges Ziel zu erreichen. Gesetzesübertretungen sind für die Organisation Mittel zum Zweck, um auf das der Tiere aufmerksam zu machen und diese zu befreien.

Insgesamt waren 13 Personen an der beteiligt und die Frau, die sich nach sieben Jahren auf der Flucht zu ihren Taten bekannte, wurde zu einer Gefängnisstrafe von insgesamt 7,5 Jahren verurteilt. Die Aktivistin hielt ihre Isolation nicht mehr länger aus und stellte sich an der amerikanisch-kanadischen Grenze den amerikanischen Gesetzeshütern. Diese Strafe viel sehr milde aus.

Die junge Frau hatte in einem Schreiben auch für Verständnis geworben und fand bei ihrer Verhandlung einen milden Richter. Zwei, der 13 an der Aktion beteiligten Frauen befinden sich immer noch auf der Flucht. Der Aufenthaltsort der Frauen ist im Moment unbekannt. In der Regel bekennen sich jedoch die Aktivisten der Organisation zu ihren Taten und leben vegan. Auch im Fall der jungen Frau lagen Bekennerschreiben der Organisation vor. Die der gequälten und vom Tod bedrohten Tiere steht für sie im Vordergrund.

Kein Tier soll in Gefangenschaft leben oder leiden. Die wilden Pferde lagen der jungen Aktivistin besonders am Herzen. Über 400 Wildpferde wurden bei einer Aktion der Organisation befreit. Auch im Internet ist die Organisation vertreten. Dort kann jeder Interessent die neusten Entwicklungen zu dem Fall und anderen Aktionen nachschauen.

–> https://www.facebook.com/pages/ALF-Front-Liberation-Animal/520604481310473


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  • 21. November 2014 at 13:17

    Die Politik macht`s, die Religionen machen`s, also warum nicht auch der Tierschutz

  • 21. November 2014 at 14:50

    ich hoffe diese tierbefreiungsfront vergrößert sich u. werden mehr mitglieder . es gibt ja genug tierschänder u. quäler . wenn schon der staat nicht viel macht , erhofft man sich das dann den tieren auf diese art geholfen wird

  • 21. November 2014 at 14:51

    Wenn Petitionen nichts nützen, die Politik nicht oder nur halbherzig reagiert, Kuschelurteile bei Tierquälereien gefällt werden, die Massentierhaltungen nicht gestoppt werden usw. dann bleiben nur noch radikale Mittel. Sorry!

  • Jacqueline Menzel
    21. November 2014 at 18:04

    richtig geil wenn ich keien behinderung haette wuerde ich mitmachen klasse!!! scheiss tierversuche, sollen die doch dafuer ihre familie nehmen!!!

  • 21. November 2014 at 18:58

    Auch wenn sie nicht immer richtig handeln aber die tuen wenigstens was. Ich hoffe auch das diese Gruppe sich vermehrt damit den armen Tieren geholfen wird. Es gibt zu wenig Organisationen die da helfen. Leider.

  • 21. November 2014 at 20:10

    wie grausam sind nur diese Menschen, wenn man hier sieht was die den Tieren für irgendwelche scheiß Crems, oder Medikamente oder sonst was für Zeug´s antun, da könnte man nur noch heulen. Haben die kein Herz, ich kann er nicht verstehen, bin irgendwie sprachlos. Ich weiß nicht, was aus dieser Welt noch werden soll….Ich hoffe nur, das sie sich irgendwann Rächen wird !!!

  • 22. November 2014 at 3:49

    find ich super !! Ich steh 100 % hinter euren Aktionen .

  • 22. November 2014 at 17:12

    Bin nicht für Gewalt aber leider haben Tierquäler es verdient wenn es nicht anders geht, Hoffe dass diese Gruppe sich rasant vermehrt und endlich dieses unnötige Quälen gestopt wird.Wünsche ihnen viel Kraft und Glück

  • Ulli Kaulsdorf
    23. November 2014 at 16:53

    Ich verabscheue Gewalt in jeglicher Form, aber was wir Menschen den Tieren ungestraft antun, verachte ich noch viel mehr; da müssen halt auch mal drastische Mittel her, um den Tieren zu helfen.

  • 23. November 2014 at 21:39

    es wird seit über 2000 jahren vergeblich versucht gewalt und massenvernichtung auch von tieren, schmerz und qual mit gewaltlosen mitteln zu verhindern. es funktioniert nicht. ein mensch, der ein anderes leben auslöscht muss wenn nötig mit gegengewalt gestoppt werden, sonst hört das nie auf.

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