PETITION: Lassen Sie den kleinen Gnadenhof in Bergisch Gladbach in Ruhe

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PETITION: Lassen Sie den kleinen Gnadenhof in Bergisch Gladbach in Ruhe

Auch wir haben ein Recht zu leben – Behinderte auf dem Gnadenhof in Bergisch Gladbach

Ihnen droht die Einschläferung, ein möglicher Beschluss seitens des Veterinäramtes muss verhindert werden. Bitte unterstützt uns durch das Zeichnen dieser , um das Schlimmste für diese verhindern zu können. Danke!

Auf dem Gnadenhof von Andrea und Wolfgang Schmalz in Bergisch Gladbach bei Köln, den ich im Dezember besuchte, leben 23 Hunde, die Hälfte der Hunde ist körperbehindert, weitere haben zum Teil psychische Störungen meist bedingt durch traumatische Erfahrungen in ihrem „ersten“ Leben. Andrea und Wolfgang geben hier vor allem alten und kranken Hunden, die keine Vermittlungschancen mehr haben, aus dem In- und Ausland einen Gnadenplatz.

Auf Grund einer Anzeige gegen den Gnadenhof wurde das zuständige Veterinäramt vorstellig. Beide Vorwürfe (es lebe eine Staupe kranke Hündin dort und die Hunde seien unterernährt) konnten entkräftet werden.

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Jedoch wurden Andrea und Wolfgang seitens der Beamten erklärt, dass die behinderten Hunde nun keine Lebensqualität hätten und sie eingeschläfert werden sollten. Darüber wird derzeit, wie ich es verstanden haben, innerhalb des Veterinäramtes beraten. Eine Entscheidung dazu wird Anfang Januar erwartet.

Sollte es zu einem offiziellen Beschluss kommen, dann könnte es in der Tat sein, dass diese Hunde auf Grund einer angeblichen mangelnden Lebensqualität, eingeschläfert werden. Es geht hier um Hunde, die doch gerade wegen ihrer Behinderung und ihres hohen Alters hier einen Gnadenplatz gefunden haben. Genau dafür sind doch Gnadenplätze da…

Nun zurück zu dem Punkt „die behinderten Hunde haben nicht ausreichend Lebensqualität und sollten eingeschläfert werden“: Nicht bei einem einzigen hatte ich bei meinem Besuch das Gefühl entwickelt, dass dem so sei und so sieht es auch der behandelnde , dem die Hunde regelmäßig vorgestellt werden….

Die Vertreter des Veterinäramtes kontaktierten nach ihrem Besuch des Gnadenhofes den behandelten Tierarzt und fragten ihn, warum er den zweibeinigen (Jule) nicht euthanasiert habe.. Woraufhin der Tierarzt antwortete, dass er darin absolut keine Notwendigkeit sähe, da der sehr wohl Lebensqualität hätte…

Der Beschluss des Vetamts steht aus und wir alle können nur appellieren und hoffen, dass die Tötung der Tiere mit Behinderung nicht ernsthaft in Erwägung gezogen oder gar beschlossen wird. Denn in meinen Augen entbehrt dies jeglicher (rechtlicher) Grundlage, diese Tiere haben ausreichend Lebensqualität!


4all hat diese Petition NICHT erstellt. Von wem die Petition erstellt wurde siehst Du auf der Petitionsseite!

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3 Comments
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  • Feli Buschmann
    21. Dezember 2014 at 19:52

    geht dahin wo es wirklich not tut und lasst ordentliche menschen die sich rührend um hife bedürftige tiere oder menschen sich kümmern in ruh oder am besten ihr helft ihnen mit das alle sich wohlfühlen

  • 23. Dezember 2014 at 7:55

    wie kann man nur so gehäßig ,gegegüber Tieren sein bei Menschen macht man das doch auch nicht.

  • Anne Melchior
    1. Januar 2015 at 10:53

    ich kenne diesen gnadenhof und dessen betreiber nicht, weiß aber, daß da draußen eine ganze menge leute rumlaufen die meinen, ein urteil über behinderte tiere abgeben zu können ohne die geringste erfahrung damit zu haben. ja, es gibt behinderte tiere die mit ihrer behinderung nicht klar kommen, die keine lebensqualität und keine lebensfreude haben. mit diesen tieren muß man den letzten weg gehen. aber sie sind einzelne tiere. die weitaus größere zahl an behinderten tieren haben keinerlei probleme mit ihrer behinderung. sie lernen sehr schnell damit klar zu kommen, sehen sich nicht als behindert und es gibt im bedarfsfall viele hilfsmittel um ihnen den alltag ein wenig einfacher zu machen (windeln oder rollis z.b). auch bei uns leben "behinderte" tiere – ein dreibeiniger kater, zwei blinde katzen, vier rollihunde. alle (alle!!!) haben eine lebensfreude die so manchen nichtbehinderten in den schatten stellen. leider hat man auch in unserem ach so modernen deutschland nach wie vor probleme mit behinderungen, ob nun mensch oder tier behindert ist. öffnet euch, schaut mit eurem herzen

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