Petition an den Bürgermeister der Stadt Schwerte – Schützen Sie die Hündin „Numa“

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Petition an den Bürgermeister der Stadt Schwerte – Schützen Sie die Hündin „Numa“

Liebe Unterstützer/innen,

im Juli 2015 hat das Ordnungsamt der Stadt Schwerte eine Hündin vorläufig beschlagnahmt, die von ihrem Halter vorsätzlich falsch bei der Stadt gemeldet wurde. Es handelt sich um eine Staffordshire-Terrier-Hündin, also einen so genannten Anlage- oder Listenhund, der nicht ohne gewisse Auflagen gehalten werden darf. Der Halter der Hündin hat diese bewusst als „Mischling“ deklariert, um jene Auflagen zu umgehen. Dies war kein einmaliges Versehen, sondern er hatte einige Jahre zuvor schon eine weitere Hündin (ebenfalls Anlagehund) vorsätzlich falsch angemeldet.
Die ältere Hündin ist im Juni 2014 qualvoll verendet, da ihr eine lebensnotwendige Operation zur Tumorentfernung durch den Besitzer aus Kostengründen vorenthalten wurde.

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Des Weiteren wurden beide jahrelang unter sehr schlechten Bedingungen gehalten, was sowohl mehrtägiges Alleinsein in der Wohnung als auch Schläge und Tritte beinhaltet. All dies kann durch mehrere, voneinander unabhängige Zeugen bestätigt werden; entsprechende Aussagen liegen dem Ordnungsamt Schwerte bereits vor.

Darüber hinaus ist der Halter der Hündin, um die es im aktuellen Fall geht, körperlich schwer eingeschränkt, da er im Verlauf von ca. 4 Jahren mittlerweile drei Schlaganfälle erlitten hat (zwei davon in den letzten 1 1/2 Jahren). Er ist dadurch stark bewegungseingeschränkt und kann sich nur sehr langsam fortbewegen, manchmal sogar nur, indem er sich an Hauswänden festhält.

Es kann ebenfalls durch Zeugen bestätigt werden, dass der Halter nicht in der Lage ist, die Hündin sicher an der Leine zu halten und zu führen. Hinzu kommt noch, dass ein Fehlverhalten der Hündin (Verbellen fremder Personen, anspringen etc.) durch den Halter bewusst gefördert wird – insbesondere deshalb, weil der Halter offen rechtsradikal ist und sich mit einem „aggressiven“ profilieren möchte.

Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass ebenfalls Zeugenaussagen darüber vorliegen, dass der Besitzer der Hündin offenbar unter Wahnvorstellungen bzw. einer Psychose leidet, deren Behandlung er jedoch strikt verweigert, da keinerlei Krankheitseinsicht besteht.

So kam es im April diesen Jahres aufgrund dieser Wahnvorstellungen (er behauptete, sein Fernsehprogramm sei manipuliert und man beeinflusse sein Gehirn mit „Wellen“, damit er sich verändere) zu einem tätlichen Angriff auf einen Bekannten, der wegen der schlechten körperlichen Verfassung des Mannes glücklicherweise glimpflich ausging. Die hinzugerufene verwies jedoch ans Ordnungsamt und es wurde auch keine Anzeige aufgenommen. Die Beamten sprachen leider nicht einmal persönlich mit dem Herrn.

Bedauerlicherweise scheint das Ordnungsamt der Stadt Schwerte trotz all dieser Umstände geneigt zu sein, dem Hundebesitzer eine Halteerlaubnis für die Hündin, die sich momentan noch im Tierheim befindet, zu erteilen.

Dies kann nicht im Sinne des öffentlichen Interesses sein und widerspricht demnach klar den Regelungen des Landeshundegesetzes NRW.

Da ich selbst das Glück hatte, die Hündin von ihrer „wahren“ Seite kennen zu lernen, setze ich mich bereits seit Wochen dafür ein, dass sie nicht zu ihrem Besitzer zurückkehren muss. Leider waren sämtliche Versuche bisher erfolglos – stattdessen erteilte das Ordnungsamt dem Tierheim Schwerte, das sich ebenfalls gegen eine Rückgabe der Hündin an den Halter ausgesprochen hat, die Auflage, ein generelles Besuchsverbot für die Hündin einzurichten. Außerdem wurde der Tierheimleitung untersagt, Informationen über den Stand des Verfahrens an mich weiterzugeben.

Ich fühle mich von den Behörden sehr im Stich gelassen und kann nicht verstehen, wie das Landeshundegesetz, das ich normalerweise nicht befürworte, in diesem Fall derart locker gehandhabt werden kann, obwohl es eindeutig und sogar nachgewiesen ist, dass hier gleich mehrere schwerwiegende Gründe vorliegen, eine Halteerlaubnis zu verweigern – nicht zuletzt zum Wohl der Hündin, die es mehr als verdient hat, nach sieben Jahren endlich ein anderes Zuhause kennen zu lernen, in dem sie liebevoll erzogen und gefördert wird.

Ich möchte Sie daher herzlich bitten, diese zu unterzeichnen und die Stadt Schwerte somit aufzufordern, dem Besitzer der Hündin eine Halteerlaubnis zu verweigern!

Vielen Dank im Voraus für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung!!!!


4all hat diese Petition NICHT erstellt. Von wem die Petition erstellt wurde siehst Du auf der Petitionsseite!

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3 Comments
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  • Peter Schmidtner
    14. Oktober 2015 at 21:49

    Es ist unfassbar was in den letzten Jahren mit Tieren gemacht wird. Tiere sind nur noch Waare. Sie werden gequält, geschunden, misshandelt und getötet. Dies alles geschieht mit dem Einverständnis, Nachlässigkeit und der Skrupellosigkeit unserer verantwortlichen Politiker.
    Ihr macht euch wichtig mit sogenannten Listenhunden und ich sage euch ihr macht euch das Leben verdammt einfach.
    Flagge zeigen das kennt ihr nicht. Ihr Politiker seid keinen Dreck besser als der fürchterlichste Tierquäler.
    Ihr habt das Blut an den Händen. Ihr hättet die Macht etwas zu ändern aber ihr habt keine courage und keine Eier in der Hose durchzugreiffen. Ihr seid feig und unfähig. ein grosser Hauffen nutzlosigkeit ohne Rückgrad und ohne kompetenzen.
    Ich spucke euch vor die Füsse.

  • Irene Margot Walder
    15. Oktober 2015 at 23:19

    Bitte helft der Hündin . . .

  • Heike Pöge
    16. Oktober 2015 at 18:49

    Ich bin gebürtige Schwerterin und finde es nicht richtig wenn der Besitzer das Tier zurück bekommen tut . Es wird nicht lange dauern dann wird das Tier bei ihm sterben so wie sein erster Hund . Sucht für den Hund lieber ein neue Zuhause wo der Hund es wirklich gut hat.

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