Haustiere zu Weihnachten: Keine Hunde, Katzen und andere Lebewesen verschenken

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Haustiere zu Weihnachten: Keine Hunde, Katzen und andere Lebewesen verschenken

Quelle: Mein Haustier/iStock/fotostorm

Haustier-Expertin Christina Nielsen erklärt, warum keine guten Geschenke sind

Holzwickede. Wenn Kinder ihre Eltern mit großen Augen anschauen und sich unbedingt ein Haustier wünschen, können Mama und Papa oft nicht „nein“ sagen. Mit einer roten Schleife um den Hals landen dann , Katze und Kaninchen unter dem Weihnachtsbaum und ein Jahr später oft im Tierheim: „Die Entscheidung für ein Haustier sollte gut überlegt und nicht leichtfertig getroffen werden“, erklärt Christina Nielsen von www.mein-haustier.de und ergänzt: „Deswegen sollten Tiere nicht als Weihnachtsgeschenk behandelt und an die Kinder überreicht werden. Sie sind schließlich kein Spielzeug, das man in die Ecke legen kann, sobald der Spaß daran vergangen ist.“

Jedes Jahr wünschen sich viele Kinder Haustiere. Dass damit aber auch viel Verantwortung auf sie zukommt, geht beim Wunschzettel-Schreiben meist unter: „Kinder denken bei Meerschweinchen und Co. meistens nur daran, dass sie jemanden zum Kuscheln haben möchten. Nicht aber, dass sie den Käfig regelmäßig ausmisten müssen, oder, dass der neue Hund auch bei Regen mehr als einmal nach draußen möchte. Man kann von seinen Kindern auch nicht erwarten, dass sie die Zeit dazu haben, sich vollkommen alleine um das Tier zu kümmern“, so Nielsen. Hauptverantwortlich für das Tier sind letztlich die Eltern. Und diese sollten beachten – ein Umtausch nach Weihnachten ist bei einem Lebewesen ausgeschlossen. „Dennoch landen viele Tiere spätestens nach einem Jahr im Tierheim und müssen dann jahrelang auf ein neues Zuhause warten. Noch schlimmer ist es aber, wenn die Tiere einfach ausgesetzt werden, was leider immer wieder vorkommt.“ Viele merken erst nach ein paar Wochen, welche Arbeit ein Haustier mit sich bringt – schließlich ist es ein neues Familienmitglied, das viel Aufmerksamkeit braucht.

Quelle: Mein Haustier/iStock/fotostorm

Bevor der Vierbeiner unterm Weihnachtsbaum sitzt, rät die Haustier-Expertin folgende Punkte zu beachten: „Ein Tier bringt laufende Kosten mit sich – Futter, und ggf. Steuern müssen bezahlt werden. Auch in der Wohnung kann mal hier und da etwas kaputtgehen. Schnell kratzt die Katze am Sofa, der knabbert am Türrahmen und das Kaninchen verteilt seine Köttel im Wohnzimmer. Deshalb sollte man als erstes beim Vermieter nachfragen, ob ein Tier überhaupt in der Wohnung gehalten werden darf. Wie sieht es mit Allergien in der Familie aus? Und was passiert, wenn der nächste Urlaub ansteht? Sind andere Familienmitglieder bereit, sich um die Fellnase zu kümmern? Oder sind Tiere in der Unterkunft erlaubt?“

Am besten bringt der Weihnachtsmann einen Ratgeber über das gewünschte Tier zu Weihnachten. Damit haben Kinder und Eltern genügend Zeit, sich über ihr zukünftiges Familienmitglied zu informieren und können dann zusammen entscheiden, wen sie in die Familie aufnehmen: „Dann sollte der erste Weg aber auf jeden Fall ins Tierheim führen – da warten viele Tiere sehnsüchtig auf ein neues Zuhause“, rät Nielsen.

Über Mein Haustier
Mit 270.000 Besuchern der Webseite im Monat und über 338.000 ­-Fans ist Mein Haustier der größte und reichweitenstärkste Tierblog in . Jeden Tag veröffentlichen Projektleiterin Christina Nielsen und ihr Team aktuelle Angebote, Tipps, Tricks und Trends rund um Hund, Katze und Maus. Mein Haustier ist eines von fünf Projekten der UNIQ GmbH mit Sitz am Dortmunder Flughafen in Holzwickede. Bekanntestes Projekt ist Urlaubsguru, das als Holidayguru auch in 10 Ländern auf der ganzen Welt erfolgreich ist.

 

 

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