Dokumentation: Das Genie der Natur

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Dokumentation: Das Genie der Natur

Der erste Teil handelt von den trickreichen Methoden, mit denen die Evolution vielen Tieren eine effiziente Fortbewegung ermöglichte – zu , zu Land und in der Luft. Vor allem das Fliegen hat es uns Menschen seit jeher angetan, immer wieder nahmen Forscher und Abenteurer die Vögel zum Vorbild, um selbst in die Luft zu gehen.

Doch gelungen ist dies erst vor gut 100 Jahren, als sich Otto Lilienthal oder die Gebrüder Wright im Detail für den Vogelflug interessierten. Heute schaut die Forschung nicht nur Vögeln, sondern vor allem auch Insekten beim Fliegen zu, um daraus neue Konstruktionspläne abzuleiten. Aber auch schwimmen können Tiere viel besser, und selbst im Gehen sind die meisten den Menschen um Längen überlegen.

Denn für alle Bewegungsarten gilt: Menschen halten zwar alle Geschwindigkeitsrekorde der Welt, aber nur, weil sie mit Energie verschwenderisch umgehen. Die ist ein Muster an Effizienz, und gerade daran sind auch jene Forscher interessiert, die Roboter entwickeln, die in wenigen Jahrzehnten die Marsoberfläche für uns erkunden sollen.


Hart und doch elastisch, je nach Bedarf flexibel oder formstabil – die zweite Folge der Serie über die wunderbare Welt der Bionik dringt tief in die Welt der Materialen ein. Erst aus nächster Nähe mit Elektronenmikroskopen betrachtet, verraten die Werkstoffe der Natur, woher ihre unglaublichen Eigenschaften stammen: Ob die Haut von Haien, die Flügel eines Morphofalters oder die Innenverkleidung eines Schneckenhauses, die Evolution kombiniert Materialien mit verblüffender Kreativität – um sie perfekt schlagfest, strömungsgünstig oder selbstreinigend zu machen.


Solarzellen waren gestern, heute experimentieren Forscher mit künstlichen Blättern, die mit Hilfe von Sonnenenergie Wasserstoff herstellen. Oder erproben, ganze Städte nach dem thermischen Vorbild eines Termitenbaus zu klimatisieren.

Wie Inspirationen aus der Natur vielleicht auch die Energieprobleme der Menschheit lösen könnten, zeigt die dritte Folge der Bionik-Serie. Doch ob Ameisenstaaten, Weißschwanzgnu-Herden oder Arbeitsbienen – es ist niemals nur ihr physikalischer Aufbau, der die Natur so unglaublich effizient macht. Ausschlaggebend ist die Art, wie sie ihre Informationsflüsse organisiert und den Verhältnissen anpasst.


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