Mascha, die glücklichste und bekannteste Polarfüchsin Deutschlands genießt neues Leben fernab der Pelzindustrie

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Mascha, die glücklichste und bekannteste Polarfüchsin Deutschlands genießt neues Leben fernab der Pelzindustrie


Polarfüchsin Mascha

Symbolbild / Pixabay

Jahrzehnte lang haben Tierschützer*innen und Tierrechtler*innen in dafür gekämpft, dass es keine Pelzfarmen mehr gibt – mit .

Im April ist die letzte Pelzfarm Deutschlands geschlossen worden. Dennoch werden in Deutschland immer noch Textilien und Accessoires mit Echtpelz verkauft- auf Kosten von Millionen Tieren. Im vergangenen Winter hat das Deutsche Aufnahmen von polnischen Pelzfarmen veröffentlicht, um auf das Leid der Pelztiere aufmerksam zu machen. Mit über 800 -1.000 Pelzfarmen mit insgesamt über 5 Millionen Pelztiere hat sich Polen in den letzten Jahren zu einem der größten Pelzproduzenten Europas entwickelt.

Im Rahmen dieser Veröffentlichung und der parallel gestarteten Kampagnen „An deinem hängt mein Herz“ hatten die Tierrechtler*innen eine riskante Tierrettung gewagt und eine junge Polarfüchsin aus den Fängen der polnischen Pelzindustrie befreit. In einer Nacht-und Nebelaktion retteten die Tierrechtler*innen das Jungtier, indem sie es aus einem der winzigen Käfige befreiten und es nach Deutschland auf einen Lebenshof brachten, sie gaben ihr den Name Mascha. „Die Zustände auf den Pelzfarmen sind katastrophal. Umso mehr freut es mich, dass wir wenigstens Mascha das Leben retten konnten“, so Denise Weber, Sprecherin Deutsches Tierschutzbüro. Die Tierrechtlerin war selbst bei der Undercover-Recherche in Polen dabei, um die Zustände zu dokumentieren und rettete persönlich die Polarfüchsin.

Mascha, die kleine Polarfüchsin hatte unglaubliches Glück, sie wurde nicht getötet und darf leben. Sie lebt jetzt auf einem Lebenshof in Deutschland und genießt ihr Leben in Freiheit. „Die Pelzindustrie tötet wirklich jedes Tier, um damit Profit zu machen. Doch Mascha konnten wir zum Glück retten und darum ist sie das Gesicht unserer Kampagne „An deinem Pelz hängt mein Herz“ geworden“, freut sich Weber.
Inzwischen hat sich die Füchsin sehr gut auf dem Lebenshof in Thüringen eingelebt und sogar neue Freundschaften mit zwei anderen Füchsen schließen können. Zusammen mit ihren Artgenossen darf sie dort in einem großen Fuchsgehege leben und kann endlich ihre natürlichen Bedürfnisse ausleben, die ihr zuvor im Käfig verwehrt wurden. Die Tierrechtler*innen sind davon überzeugt, dass Mascha die traumatischen Erfahrungen auf der Pelzfarm mittlerweile überwunden hat und nun die glücklichste Polarfüchsin Deutschlands ist.


Doch nicht nur glücklich, sondern auch deutschlandweit bekannt geworden ist die kleine Polarfüchsin. Die Rettungsvideos von Mascha haben in den sozialen Medien inzwischen knapp eine halbe Million Menschen gesehen und geteilt. Zudem haben diverse Medien bereits über Mascha berichtet so z.B. der WDR in der Sendung „ suchen ein Zuhause“ oder die Glücks Revue. Durch die Berichterstattungen wurde eine Medienreichweite von rund 13 Millionen erreicht. „Es freut mich, dass Maschas Schicksal so viele Menschen berührt und zum Nachdenken über Echtpelz anregt“, so Weber.

Mit der Undercover-Recherche und der Rettung von Mascha wollen die Tierrechtler*innen aufzeigen, unter welchen katastrophalen Bedingungen Pelztiere gehalten werden und wie unnötig das Tragen von Pelz ist, zumal es heutzutage wunderbare Alternativen gibt. Sie wollen aber auch vor vermeintlichen Kunstpelz warnen, denn die Tierrechtler*innen finden bei ihren Recherchen in deutschen Modegeschäften immer wieder gar nicht, irreführend oder falsch gekennzeichnete Produkte. „Völlig absurd, aber Echtpelz ist meist sogar billiger als Kunstpelz, daher raten wir jedem Menschen überhaupt kein Pelz zu kaufen, denn nur so kann man sich ganz sicher sein, dass man auch nicht ausversehen Tierquälerei unterstützt“ so Weber.

Nun kann die Tierrechtorganisation sogar einen weiteren kleinen Erfolg verkünden, da die Pelzfarm, von der die Füchsin Mascha befreit wurde, inzwischen ihren Betrieb eingestellt hat und sich dort keine Tiere mehr befinden. „Auch, wenn es nur eine kleine Farm ist, die nun schließt, motiviert es uns enorm, weiter zu machen und solange für die Tiere zu kämpfen, bis es gar keine Pelzfarmen mehr gibt“, so Weber abschließend.

Weitere Informationen zur Undercover-Recherche und Mascha hier: https://deinpelz-meinherz.de/

 

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